01.08.2002 "David gegen Goliath" (Ausbildung/Befahrensregelung)

In der Zeitschrift SEGELN wird Seglern bei der Begegnung mit der Großschifffahrt die folgende Empfehlung ausgesprochen, (die hier für das Küstenkanuwandern leicht abgewandelt wird):

"Grundsätzlich sollte man der Berufsschifffahrt aus dem Wege gehen und nicht auf sein eventuelles Wegerecht beharren. Praktisch bedeutet dies, man ändert rechtzeitig Kurs, wenn es klar ist, das das entgegen kommende Schiff nahe passieren wird. Die Geschwindigkeit eines Frachtschiffes darf nicht unterschätzt werden. Nach dem Auftauchen am Horizont dauert es nur wenige Minuten, bis das Schiff eine bedrohliche Nähe erreicht hat. Man sollte nie mit der Wachsamkeit der Brückenbesatzung rechnen. Bei schlechter Sicht sollte man grundsätzlich das Fahrwasser verlassen und versuchen, weit außerhalb zu segeln. Im Nebel und engen Fahrwasser empfiehlt es sich, (Land anzulaufen). Sollte man doch einmal einem Frachter zu nahe kommen, sodass Kollissionsgefahr besteht, macht man ... durch das Abfeuern eines weißen Sterns auf sich aufmerksam."

Quelle: SEGELN, Nr. 7/02, Beilage: S. S.20 - www.segeln-magazin.de