09.07.2006 Gruppenkenterung (Ausbildung)

 

Im SEA KAYAKER berichtet Gary Luhm in dem Beitrag:

 

„Trouble at the Tombolo“

 

über 5 Kenterungen, die anlässlich einer Gruppenfahrt an der pazifischen Küste von Washington (USA) mit insgesamt 6 Seakayakern ca. 3 km nach dem Start passierte:

 

Geplant war eine mehrtätige Gepäckfahrt mit mehr und weniger erfahrenen Kanutinnen und Kanuten. Die Dünung war ca. 1,50 m hoch und der Wind blies leicht. Bei der Querung eines flachen Engpasses zwischen Strand und ca. 200 m breitem Felsvorsprungs gab es Probleme. 2 Kanutinnen kenterten in der Grundsee über der Untiefe. Die eine Kanutin trieb auf eine sandige Flachstelle, die andere stieg nach erfolglosen Eskimotierversuchen aus und mit Kameradenhilfe wieder ein. Da das „Päckchen“ in höheren Seegang abdriftet, versuchte ein Dritter, die „Kenterschwester“ und Helfer über den Engpass in ruhigeres Wasser zu schleppen. Bei den Brandungsbedingungen lief das nicht ganz problemlos ab. Das Seekajak der „Kenterschwester“ wurde von einem Brecher auf das Seekajak des „Schleppers“ geworfen, sodass alle Drei kenterten, wobei es lediglich einem gelangen – mit 2 Paddeln in den Händen – hoch zu rollen. Anschließend schwammen die zwei im treibenden Kanuten Richtung Flachstelle. Der dritte Kanute folgt ihnen mit den beiden Seekajaks im Schlepp.

 

Das Besondere an dem Fall war u.a., dass:

 

 

Quelle: SEA KAYAKER, Nr. June 2006, S.39-45 – www.seakayakermag.com