25.11.2008 Tide Races (Ausbildung)

 

Im OCEAN PADDLER bringt Philip Clegg in dem Beitrag:

 

„Playing in Tide Races“

 

eine Anleitung, wie in starken Gezeitenstromkabblungen („Tide Race“) spielerisch gepaddelt wird. Der Beitrag ist reichlich bebildert (9 Fotos) und kurz & prägnant geschrieben.

 

Tide Races zeichnen sich durch besonders starke Gezeitenströmungen aus, die durch Folgendes gekennzeichnet sind:

 

 

Die Gewässerschwierigkeit im Gezeitenstrom wird zusätzlich erhöht, wenn:

 

 

Tide Races zeichnen sich durch stehende Wellen aus, die bei Gegenwind bzw. einlaufender Dünung stromaufwärts laufen können.

 

Beim Spielen in Tide Races ist es das Ziel, so lange gegen den Strom zu paddeln (auch wenn man auf der Stelle paddelt), bis uns eine Welle erreicht, auf der wir gegen den Strom surfen können. Dabei ist Folgendes zu beachten:

 

1. Zunächst gilt es, von der Welle mitgenommen zu werden:

 

(Anmerkung: Seekajaks mit Kielsprung und mit etwas voluminöserem Heck werden von einer Welle leichter mitgenommen.)

 

2. Dann gilt es, auf der Welle zu bleiben und zu surfen:

 

 

3. Bei Kurskorrekturen ist Folgendes zu beachten:

 

 

Bevor wir jedoch in ein Tide Race paddeln, sollten ihn uns vorher längere Zeit genau anschauen, um erkennen zu können, mit welchen Schwierigkeiten bei einlaufendem bzw. auflaufendem Wasser zu rechnen ist.

 

Quelle: OCEAN PADDLER, Nr. 11/08, S.52-55 – www.oceanpaddlermagazine.com