27.04.2011 Fahrtenleitertätigkeit bei rauen Gewässerbedingungen (Ausbildung)

 

Im OCEAN PADDLER schreibt Jeff Allen in dem Beitrag:

 

“Advanced Journeying“

 

darüber, auf was alles ein Fahrtenleiter zu achten hat, wenn er mit einer Gruppe von Kanuten in „schwierigeren“ Gewässern paddelt.

 

Auch wenn Jeff Allen an manchen Stellen recht vage und stichpunktartig bleibt, möchte ich seine Punkte aufführen und teilweise zur besseren Verständlichkeit ergänzen:

 

1. Vorplanung

 

a) Ziele und Ausweichsziele:

Das angepeilte Ziel und mögliche Ausweichsziele, die bei zunehmenden Schwierigkeiten angelaufen werden könnten, sind abhängig von:

(siehe hierzu auch: www.kanu.de/nuke/downloads/SSG.pdf )

 

b) „Limit of Adequate Reserve“ (LAR) (Belastungsreserven):

Sie hängen davon ab, ob:

(siehe hierzu auch: www.kanu.de/nuke/downloads/Bft-Skala.pdf ;

 

c) Mindestausrüstung:

Jeff Allen setzt das wohl als selbstverständlich heraus und geht deshalb nicht weiter darauf ein, letztlich weil er wohl als kommerzieller Anbieter die nötige Ausrüstung stellt?

Wer mehr darüber erfahren möchte, der möge Folgendes downloaden:

www.kanu.de/nuke/downloads/Seekajakkauf-Stichpunkte.pdf

www.kanu.de/nuke/downloads/Ausruestungsgegenstaende.pdf

 

2. Kenntnis der Leistungsfähigkeit der Mitpaddler

 

a) Abfragen der Erfahrungen („Papierform“):

Sollten die Mitpaddler nicht persönlich bekannt sein, bietet es sich an, dass diese schon bei der Anmeldung zur Tour einen Fragebogen („Physical Activity Readiness Questionnaire“ (PAR-Q) ausfüllen

(siehe hierzu z.B.: www.kanu.de/nuke/downloads/Kurs-Spiekeroog-Info.pdf >S.2)

 

b) Prüfung des tatsächlichen Leistungsstands:

 

3. Führung auf dem Wasser

Sie umfasst Kommunikation, Gruppenzusammenhalt, Umfahren oder Umkehren, Positionierung.

 

a) Kommunikation:

 

Vor der Tour: Die Mitpaddler sollten über Folgendes informiert werden:

(siehe hierzu auch: www.kanu.de/nuke/downloads/Tourenplanungstabelle.pdf );

(siehe hierzu auch: www.seewetter.de oder www.windfinder.com );

(siehe hierzu auch: www.kanu.de/go/dkv/home/freizeitsport/sicherheit/signale.xhtml );

(siehe hierzu auch: www.kanu.de/downloads/Tourenrueckmeldung.pdf ).

Die Kommunikation sollte jedoch nicht nur einseitig vom Fahrtenleiter zum Mitpaddler laufen. D.h. jeder einzelne Mitpaddler sollte die Möglichkeit bekommen, seinerseits sich, seine Erwartungen und seine Ausrüstung vorstellen.

 

Während der Tour: Unterwegs sollte der aktuelle Tourenverlauf vorgestellt und kritisch hinterfragt werden, sowie die Mitpaddler über ihre Meinung dazu befragt werden.

 

Nach der Tour: Diskussion & Kritik über den Ablauf der Tour.

 

b) Gruppenzusammenhalt („Line Of Sight“)

 

c) Vermeiden: Umfahren oder Umkehren

 

d) Positionierung („Position“)

 

Quelle: OCEAN PADDLER, Nr. 25/11, S.36-40

Link zum Nachlesen: http://oceanpaddlermagazine.com/3D-Issues/OP25-3D/

Weiterer Link: www.kanu.de/nuke/downloads/Gruppenfahrten.pdf