09.10.2002 Unsichere Rettungswesten (Ausrüstung)

Die YACHT gibt eine Info des "Fachverband Seenot-Rettungsmittel" (FSR) weiter, in der vor Fehlfunktionen der Aufblassvorrichtungen des schwedischen Herstellers Hammar gewarnt wird. Bei einem Unfälle hatten nämlich die Automatikwesten nicht ausgelöst, da die Treibgaspatrone nicht ordnungsgemäß eingeschraubt war. Es wird darauf hingewiesen, dass "es andere Systeme gibt, die mit einer Drehmomentsicherung ausgestattet sind. Die gewährleisten eine optische Kontrolle und verhindern unbeabsichtigtes Lösen."

Quelle: YACHT, Nr. 21/02, S.16 - www.yacht.de

Anmerkung: Wenn auch beim Küstenkanuwandern nur halbautomatische Rettungswesten zu empfehlen ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch hier die Treibgaspatrone sich lockert und somit nicht mehr per Handzug ausgelöst werden kann. Trotzdem sollte man dann nicht in Panik geraten; denn es ist ohne weiteres möglich, nach öffnen der Rettungsweste mit einem Handgriff die Patrone festzuziehen und dann per Seilzug auszulösen. (U.B.)