15.09.2003 Daunenschlafsäcke (Ausrüstung)

In OUTDOOR berichtet F.Wacker in dem Beitrag:

"Tierisch warm - 10 Daunen-Schlafsäcke im Test"

über verschiedene Daunen-Schlafsäcke, die max. bis zu -7° C geeignet sein sollen, z.B.:

·         Mountain Equipment Glacier 500 M (bis -5° C; 1.085 g / 6 Liter Packvolumen; Nässeschutz (vor Kopndenswasser im Zelt und Tau draußen): 4,5 von 5 Sternen):

Testurteil (inkl. Preiswürdigkeit): "sehr gut") (Preis: ca. Euro 270,-)

·         Western Mountaineering Apache (bis -5° C; 855 g / 6 Liter; Nässeschutz: 2 von 5 Sternen):

Note: "sehr gut" (Preis: ca. Euro 320,-)

·         Yeti Sunrizer 500 lang (bis -3° C; 1.020 g / 6,5 Liter; Nässeschutz: 2 von 5 Sternen):

Note: "gut") (Preis: ca. Euro 230,-)

·         Salewa Diadem 550 (bis -5° C; 1.170 g / 7 Liter; Nässeschutz: 3,5 von 5 Sternen):

Note: "gut" (Preis: ca. Euro 270,-)

·         Lestra Himalaya Light (bis 0° C; 1.020 g / 6 Liter; Nässeschutz: 4,5 von 5 Sternen):

Note: "befriedigend" (Preis: ca. Euro 200,-)

Zusätzlich wurden noch folgende "High-End"(!?)-Schlafsäcke getestet:

·         Feathered Friends Swallow regular (bis -7° C; 1.020 g / 6 Liter):

Funktionsnote: "sehr gut" (Preis: ca. Euro 415,-)

·         Joutsen Qtm 900 M (bis -3° C; 895 g / 5 Liter):

Funktionsnote: "gut" (Preis: ca. Euro 385,-)

·         Valandré La Fayette M (bis -5° C; 1.020 g / 6 Liter):

Funktionsnote: "gut" (Preis: ca. Euro 430,-)

Übrigens, Daunenschlafsäcke sollen den höchsten Schlafkomfort bieten, stärker komprimierbar sein als jede Kunstfaser und bei konstantem Isoliervermögen länger halten. "Lüftet man einen Daunenschlafsack bei jeder Gelegenheit gründlich, verpackt ihn regensicher (bzw. wasserdicht) und schützt (ihn) vor Niederschlag oder Tau; wird man draußen kaum Probleme mit ihm haben. Wer ohne Zelt übernachtet, verbessert mit einem stark wasserabweisenden Außenstoff den Wetterschutz." Ansonsten sollte einem bewusst sein, dass es bzgl. der Qualitätsbestimmung der verwendeten Daunen (z.B. Bauschfähigkeit/Fillpower/Loft gemessen in Kubikinch (cuin)) keine allgemein gültigen Normen mit festgelegten Messmethoden gibt.

Quelle: OUTDOOR, Nr. 10/03, S.56-62 - www.outdoor-magazin.com

Anmerkung: In der Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr.38/03,S.36) wird unter der Rubrik "Stimmt's" zur folgenden Frage v. J.Gerhard geantwortet: "Nackt im Bett? Immer, wenn ich bei kühlem Wetter in freier Natur in den Schlafsack krieche, stellt sich die Frage: entblößt oder vermummt? Stimmt die Weisheit, dass man ohne Kleidung im Schlafsack weniger friert? - Antwort v. Chr.Drösser: "... Ein Schlafsack produziert keine Wärme - seine Qualität besteht darin, die vom Körper produzierte Wärme möglichst lange zu halten. Diese Wirkung wird von jeder textilen Schicht zunächst einmal verstärkt. Kontraproduktiv ist es allenfalls, wenn die Kleidung so dick ist, dass man schwitzt - denn feuchte Textilien führen die Wärme eher ab und lassen durch die Verdunstungskälte den Schläfer leichter frösteln. Noch schlimmer ist es, wenn der Schlafsack selbst feucht wird. Deshalb raten alle Schlafsackhersteller und Outdoor-Experten dazu, bei Kälte im Schlafsack eine dünne, aber wärmende Kleidungsschicht mit langen Ärmeln und Beinen zu tragen. Das größte Wärmeleck ist übrigens der aus dem Schlafsack ragende Kopf - eine Kapuze oder Schlafmütze wirkt da wahre Wunder." ( www.zeit.de/stimmts )