16.08.2004 Paddelbekleidung als Schutzausrüstung (Ausrüstung)

 

Im KANU MAGAZIN schreibt Jürgen Hoh in dem Beitrag:

 

„Dress Code für Großgewässer“

 

darüber, welches „Bekleidungskonzept“ man beim Küstenkanuwandern benötigt. Die Antwort davon hängt dabei von der Wassertemperatur ab, da die Unterkühlung Risikofaktor Nr. 1 ist. Übrigens, auch wer die Rolle beherrscht, kann unterkühlen, und zwar wegen des „Wind-Chill-Effektes“.

 

Als Bekleidung wird empfohlen:

 

Vorteil: „Die Isolationsfähigkeit warmer Unterbekleidung bleibt voll erhalten.“

Nachteil: Pflegebedürftiges Material

Vorteil: Oberteil kann unterwegs an- bzw. ausgezogen werden.

Nachteil: Nicht ganz wasserdicht.

Vorteil: Jacke kann unterwegs an- bzw. ausgezogen werden und die Funktionstüchtigkeit des Neo wird durch Löcher nicht beeinträchtigt.

Nachteil: Neo wird feucht und ist folglich bei Kaltwetter nicht erste Wahl.

 

Als Zusatzbekleidung wird eine Neo-Haube empfohlen. Sie schützt nicht nur vor Wärmeverlusten über den Kopf, sondern auch vor Kältschockraktionen, die beim Kentern im kalten Wasser plötzlich & unerwartet auftreten können.

 

Quelle: KANU MAGAZIN, Nr. 6/04, S.56-57 – www.kanumagazin.de

Links:

U. Beier: Trockenanzüge – Ein Muss fürs Küstenkanuwandern? Kauf-, Trage- und Pflegeempfehlungen

è www.kanu.de/nuke/downloads/Trockenanzug.pdf

U.Beier: Großgewässer-Gefahr Nr. 1: Unterkühlung:

è www.kanu.de/nuke/downloads/Gefahr-Unterkuehlung.pdf