23.11.2006 Gaskocher (Ausrüstung)

 

In OUTDOOR berichtet B.Gnielka in dem Beitrag:

 

„Sauber aufgetischt: 8 Kompakt- und Komfort-Gaskocher im Test“

 

über die Qualitätsunterschiede einzelner Gaskocher. Unter „Kompakt-Kocher“ werden übrigens jene Kocher bezeichnet, die direkt auf die Gaskartusche geschraubt werden, während die „Komfort-Kocher“ frei auf der Erde stehen können und mit einem Schlauch an der Gaskartusche angeschlossen werden.

 

Der „Micron Stove“ (Primus) schnitt bei den Kompakt-Kochern und der „Spider“ (Markill) bei den Komfort-Kochern am besten ab. Lediglich der „Gravity EF“ (Primus) erhielt das Urteil „befriedigend“.

 

Leider gelingt es OUTDOOR nicht, dem Leser zu demonstrier, warum es sich bei diesen Gaskochern um „die neueste Generation“ handelt, die ohne große „Übung, Erfahrung oder viel Geschick“ bedient werden können. Mein alter „Trangia“-Sturmkocher mit Gasbrenner hat mir bislang diesbezüglich keine Probleme bereitet und die einzig wirklichen Probleme, die Gaskocher mit sich bringen, nämlich:

 

 

die sind dank der genialen Konstruktion automatisch gelöst. Warum wollen wir Küstenkanuwanderer uns mit anderen Gaskochern begnügen, wenn es den von „Trangia“ gibt?

 

Übrigens, wer einen Gaskocher während der kalten Jahreszeit einsetzt, der sollte auf Gaskartuschen zurückgreifen, die nicht nur Butan, sondern auch Propan enthalten. Sonst bleibt einem u.U. nichts anderes übrigen, nachts die Gaskartusche mit in den Schlafsack zu nehmen. Und wer nicht immer das Geld für die teuren Gaskartuschen beim Outdoor-Ausrüster ausgeben will, der kann auch im Baumarkt Gaskartuschen kaufen, die sich wegen der mangelhaften Standfestigkeit jedoch nicht für die „Kompakt-Kocher“ eignen.

 

Quelle: OUTDOOR, Nr. S.108-111 – www.outdoor-magazin.com