15.08.2007 Kälteschutzanzüge (Ausrüstung)

 

In SEGELN berichten M.Bohmann & G.Sinschek in dem Beitrag:

 

„Kälteschutzanzüge: Sprung ins kalte Wasser“

 

über die Vor- & Nachteile von 8 verschiedenen Trockenanzügen, die für den Einsatz bei kaltem Wasser konstruiert wurden.

 

In Anbetracht dessen dass bereits eine Wassertemperatur von 16° C, wie etwa durchschnittlich während der Saison in der Nord- und Ostsee üblich, lebensbedrohlich ist, kann davon ausgegangen werden, dass bei solchen Temperaturen ohne Rettungsweste und wasserdichte Bekleidung nach 1 Std. eine im Wasser treibende Person nicht mehr in der Lage ist, sich über Wasser zu halten. Natürlich tragen viele Faktoren dazu bei, dass jemand eine lebensgefährliche Unterkühlung überlebt, z.B. körperliche Verfassung, Körpergewicht, schützendes Fettgewebe, Alkoholkonsum, Durchhaltewillen, aber die einzige Größe, die die physischen Gesetze der Auskühlung wirksam hinauszögern kann, ist ein Trockenanzug und - im Falle der irgendwann eintretenden Ohnmacht - die Rettungsweste.

 

Wasser soll 25x so schnell wie Luft die Körperwärme ableiten. Wer da nicht richtig bekleidet ist, hat schlechte Karten. U.U. erleidet er sofort nach dem Eintauchen ins Wasser einen Kälteschock, ansonsten wird er irgendwann wegen Unterkühlung handlungsunfähig und schließlich ohnmächtig werden und dann ertrinken.

 

SEGELN hat 4 Schwerwetteranzüge getestet und die folgenden 4 Leichtwetteranzüge:

 

è www.frisch.de

è www.dry-fashion.de

è www.gillmarine.com

è www.marinepool.de

 

Auf Folgende Aspekte wird dabei hingewiesen:

 

 

Quelle: SEGELN, Nr. 9/07, S.80-87 – www.segelnmagazin.de

Link:

www.kanu.de/nuke/downloads/Trockenanzug.pdf

www.kanu.de/nuke/downloads/Gefahr-Unterkuehlung.pdf