03.04.2008 PKW-Bootstransport (Ausrüstung)

 

In KANU SPORT führt Lasse Montag in dem Beitrag

 

„Kanu-Sport Praxistipp: Bootstransport auf dem Autodach“

 

einige Punkte auf, die es zu beachten gilt, wenn wir z.B. unser Seekajak auf dem Dach unseres Auto transportieren wollen, z.B.

 

(Anmerkung: Leider wird nicht darauf hingewiesen, durch was sich ein stabiler Dachgepäckträger auszeichnet; z.B. zählen Trägersysteme, die lediglich im Fenster- oder Türrahmen festgeklemmt, ohne besonders verankert zu werden, nicht dazu. Als Verankerung kommen z.B. Dornen u.ä. in Frage, die sich regelrecht im Türrahmen festkrallen und somit nicht so leicht herausrutschen können!)

(Anmerkung: In einem Foto wird gezeigt, dass die Abspannung hinten am Heck der Kajaks erfolgen sollte. Es soll jedoch eine Empfehlung der Firma BMW geben, die fordert, dass nur eine hintere Abspannung effizient wirkt, die bei den Stoßfängern senkrecht hoch geht und dann in Höhe der Stoßfänger am Boot befestigt wird; denn bei einer Vollbremsung z.B. rutschen die Boote nicht nur einfach nach vorne, sondern steigen auch hinten hoch. Leider wird ebenfalls nicht darauf hingewiesen, nach ca. 10 km Autofahrt die Befestigung der Boote nochmals zu kontrollieren bzw. stattdessen zumindest nach der Befestigung einen „Rütteltest“ durchzuführen. D.h. wir „simulieren“ die Autofahrt indem wir kräftig am Bug und Heck der verladenen Boote rütteln und ziehen dann nochmals die u.U. gelockerten Abspanngurte fest. Unbedingt sollten wir das bei solchen elastischen Haltesystemen tun, bei denen die Boote waagerecht gelagert werden.

(Anmerkung: Bei Seekajaks mit „Flip-off“-Steueranlagen bietet es sich an, ihr Heck nach vorn in Fahrtrichtung aufs Autodach zu legen.)

 

Quelle: KANU SPORT, Nr. 4/08, S.30-32 – www.kanu.de