26.06.2008 SPOT Messenger (Notsignal und Tracker) (Ausrüstung)

 

Seit Kurzem wird auf das folgende Satelliten gestützte Signalgerät angeboten:

 

Größe: 11,1x6,9x4,4 cm

Gewicht: 209 g

wasserdicht: bis zu 30 Min. bis 1 m (schwimmfähig);

stoßfest: Falltest bestanden (2x von 1 m Höhe);

Abdeckung: soll dem Globalstar-System entsprechen;

Batteriedauer: ca. 14 Tage bei eingeschalteter Trackingfunktion;

                        7 Tage durchgehend im Notfallmodus;

                        ca. 1.900 Nachrichten (SPOTcheck okay);

Preis: ca. 200,- Euro

 

Es handelt sich hierbei um eine Art Mischung von Seenotbake (mit integriertem GPS-Modul) und Trackaufzeichnungsgerät, die Folgendes leisten kann:

 

  1. Notfallmeldung: Einem kommerziellen Notfallcenter (GEOS-Alliance) wird bis zur Erschöpfung der Batteriekapazität alle 5 Minuten die exakte Position zugesendet. Das Notfallcenter unternimmt dann die folgenden Maßnahmen:

a)      Das Notfallcenter nimmt Kontakt mit einer vom Besitzer des Geräts angegebenen Rückruf-Nr. bzw. eMail-Adresse auf, um zu prüfen, ob es sich wirklich um einen Notruf handelt.

b)      Einsatzkräfte werden über den Notfall und die aktuelle Position des Notfalles informiert.

  1. Hilferuf: Eine Nachricht mit der genauen Position wird alle 5 Minuten (eine Stunde lang) mit der Bitte um Hilfe an die SPOT-Zentrale gesendet, die dann diesen Info an eine vorher angegebene Kontaktperson weiterleitet (z.B. per eMail).
  2. Check In: Meldet den aktuellen Standort und den Hinweis, dass alles okay ist, an die SPOT-Zentrale, die dann diese Info an eine vorher angegebene Kontaktperson weiterleitet.
  3. Track Progress: Es wird alle 10 Minuten die aktuelle Position an die SPOT-Zentrale gesendet. Die zugelassenen Kontaktpersonen können jederzeit diese Positionsangaben über die Webseite der SPOT-Zentrale abrufen , wobei es möglich ist, den Verlauf der Route via Google Maps oder Google Earth nachzuverfolgen.

 

Die gewünschten Informationen können per Tastendruck aktiviert werden. Sie werden per Satellit an die SPOT-Zentrale weitergeleitet. Dieser Informationsdienst ist nicht kostenlos. Neben dem Gerätepreis von ca. 200,- Euro fallen noch folgende Kosten jährlich an:

 

Grundpreis: 89,- Euro/Jahr, sofern Notfall-, Hilfe- und OK-Meldungen ausgestrahlt und verwaltet werden sollen;

Tracking: 39,- Euro/Jahr, sofern die Route aufgezeichnet werden soll.

 

Der SPOT-Messenger hat etwa die Größe der bislang erhältlichen Handteller großen Seenotbaken. Leider ermöglicht es keinen Feedback, d.h. es zeigt nicht an, wenn eine Nachricht (SOS, Help, OK) nicht angekommen ist. Außerdem ist der Empfang der Signale nicht weltweit gesichert. Auf alle Fälle können die SPOT-Signale u.a. in Nordamerika (ohne Alaska), Mittelamerika, Europa, Nordafrika, Australien, Japan) empfangen werden.

 

Text: U.Beier

Link:

www.brandspot.at

www.findmespot.eu

www.geosalliance.com