30.07.2009 Nico-Signal: Spülen & Ölen (Ausrüstung)

 

Natürlich gibt es wirksamere Seenotsignalmittel als das Nico-Signal! Siehe hierzu z.B.:

 

www.kanu.de/nuke/downloads/Signalmittel-Uebersicht.pdf

www.kanu.de/nuke/downloads/Seenot-Signalmittel.pdf

www.kanu.de/nuke/downloads/Nicosignal.pdf

www.kanu.de/nuke/downloads/Seenotbaken.pdf

www.kanu.de/nuke/downloads/Seenotsender-ACR.pdf

 

Aber kein anderes Seenotsignalmittel:

 

 

Leider ist das Nico-Signal etwas pflegebedürftig. Wird es doch, wenn man es griffbereit auf einer Küstentour transportiert, ständig dem Salzwasser ausgesetzt. Wer möchte, dass es auch noch bei der nächsten Tour einsatzbereit ist, der sollte auf Folgendes achten:

 

  1. Möglichst am Ende eines Tages, spätestens am Ende einer Tour sollte es gründlich mit Süßwasser ausgespült werden.
  2. Am Ende einer Tour, spätestens am Ende der Saison, sollte mit einem Spray-Öl ins Innere des Nico-Signal gesprüht werden.
  3. Danach sollte man ohne Magazin testen, ob das Nico-Signal noch funktionstüchtig ist (d.h. Magazin entfernen, Sperrriegel auf „F“ stellen, Nico-Signal senkrecht halten, Auslösetaste drücken und prüfen, ob es „klick“ macht).

 

Wer nicht das richtige Öl verwendet, könnte trotzdem Probleme bekommen, und zwar hauptsächlich damit, dass der Sperrriegel mit dem Finger nur sehr, sehr schwergängig von „S“ (= Schutz) auf „F“ (= Feuer) geschoben werden kann!?

 

Ich meine nun, ein geeignetes Spray-Öl für das Nico-Signal gefunden zu haben:

 

Verpackungsaussage: „Beseitigt Quietschen, verdrängt Feuchtigkeit, reinigt und schützt, lockert verrostete Teile, löst festsitzende Mechanik.“

 

Zumindest seitdem ich mein Nico-Signal mit WD-40 einsprühe, lässt sich der Sperrriegel auch mit kalten Fingern verschieben, ohne sich dabei den Fingernagel abzureißen.

 

Text: Udo Beier