22.08.2010 Seenotsender (Ausrüstung)

 

Seit Ende der 70er Jahre gibt es Seenotsender (sog. Seenotbaken; PLB (= Personal Locator Beacon) bzw. EPIRB (= Emergency Position Indication Radio Beacon), die im Falle der (See-)Not mehr oder weniger automatisch ein Signal ausstrahlen, welches von Satelliten empfangen, geortet und anschließend an eine Bodenstationen weitergeleitet wird, die dann die Meldung auswertet und an die für die Region zuständige Seenotleitstelle weiterreicht. Je nach Signalfrequenz sind solche Seenotsender unterschiedlich leistungsfähig.

 

Geeignet für das Küstenkanuwandern sind derzeit Seenotsender, die ihr Notsignal auf 406 MHz ausstrahlen. Dieses kann von geo-stationären Satelliten empfangen werden. Die Alarmierungszeit soll ca. 5 Minuten und die Positionsgenauigkeit ca. 75 – 100 Meter betragen, jedoch nur dann, wenn im Seenotsender ein GPS-Gerät integriert ist.

 

Das bislang kleinste Geräte ist das „Kannad XS-4 GPS“. Es hat die folgenden Abmessungen: 4,7x10,6x3,4 cm und wiegt 150 g. Sein Preis liegt unter 300 Euro.

 

Wer mehr über solche Seenotsender erfahren möchte, den bietet Kanu.de einen Beitrag zum Downloaden an:

 

è www.kanu.de/nuke/downloads/Seenotsender-Geraete.pdf