17.05.2004 Querung eines Fahrwassers (Befahrensregelung/Recht)

 

Im SEEKAJAKFORUM.de erläutert Dietmar Seidel in dem Beitrag:

 

„Querung eines Fahrwassers“

 

die rechtlichen Vorgaben, die man beim Küstenkanuwandern zu beachten hat, wenn man mit dem Kajak ein Fahrwasser quert.

 

Sein Fazit ist:

 

 

Im Rahmen des Beitrags kritisiert Diemar Seidel die weit verbreitete Auffassung vieler Kanutinnen und Kanuten, dass „es sehr wichtig ist, aus Sicherheitsgründen so schnell wie möglich wieder aus dem Fahrwasser zu kommen.“ Dem setzt er entgegen, dass „es aus Sicherheitsgründen wichtig ist, sich nicht in Situationen zu begeben, die es erfordern, dass man „schnell“ wieder aus dem Fahrwasser kommen muss; verkehrsgerechts und seemännisches Verhalten ist sicheres Verhalten!.“

 

Grundsätzlich hat er damit Recht. D.h. wenn ich ein Fahrwasser queren möchte und mir nähert sich gerade z.B. ein Segler, sollte man nicht sich und seine Fahrtenkameraden dazu animieren, das Tempo zu erhöhen, um noch rasch auf die andere Fahrwasserseite zu kommen, bevor der Segler da ist. So weit, so vernünftig! Aber was mache ich, wenn ich das Elbefahrwasser queren möchte. Am Horizont taucht eigentlich immer ein Dampfer auf, dessen Geschwindigkeit ich nicht mit Sicherheit einschätzen kann. Wenn ich da auf Nr. Sicher gehen will, kann ich eigentlich niemals das Elbefahrwasser queren. Deshalb ist in solch einer Situation „verkehrsgerechtes und seemännisches Verhalten“, bei einer solchen Querung nicht zu trödeln, sondern Tempo zu machen, letztlich – was Dietmar Seidel an anderer Stelle deutlich hervorhebt – „um die Zeit der Blockierung des Fahrwassers zu verkürzen.“

 

Link: www.seekajakforum.de/wissen2.html

s. hierzu auch D.Seidels Beitrag in: SEEKAJAK, Nr. 91/04, S.14-15

Weitere Infos: www.kanu.de/nuke/downloads/Fahrregeln.pdf