14.03.2005 Navigationsmethoden (Geschichte)

 

Im SEEKAJAK geht Dr. Albrecht Sauer (Deutsches Schifffahrtsmuseum) in dem Beitrag:

 

„Navigation der Wikinger“

 

auf die historische Entwicklung der Navigation ein. Folgendes mag von besonderem Interesse sein:

 

 

Zum Schluss weist A.Sauer darauf hin, dass „auch heute die aufmerksame Beobachtung der See, des Himmels und der umgebenden Küste unverzichtbar ist. Aber darüber hinaus sollten zweifellos alle uns heute verfügbaren navigatorischen Hilfsmittel genutzt werden, denn die See – so schön sie ist – kann durchaus humor- und gnadenlos sein. lch denke dabei als Historiker nicht nur an den grönländischen Inuit, der 1577 in seinem Kajak trockenen Fußes, aber tot an der holländischen Küste angespülte wurde, sondern auch an die zwei müden Kajakfahrer, die ich vor wenigen Jahren in Helgoland sprach. Sie waren von Cuxhaven gekommen und hatten lediglich eine Seekarte und einen Kompass dabei. Am Tag zuvor war auf dieser Route schlagartig dichter Nebel aufgekommen und die Hafenmole erst aus knapp 50 m Entfernung zu sehen gewesen. …“

 

Quelle: SEEKAJAK, Nr. 95/05, S.61-65 – www.salzwasserunion.de