03.02.2013 Maligiaq Padilla: ein grönländischer „Qayaqer“ (Geschichte)

 

Geschichte reicht bis in die Neuzeit. Insofern ist der Grönländer Maligiaq Padilla von Interesse; denn er ist mindestens schon zum 8. Mal grönländischer Kanute des Jahres geworden.

 

Moritz verweist kurz im Seekajakforum.de auf Mark Jenkins , der auf der Homepage der us-amerikanischen Zeitschrift CANOE & KAYAK über:

 

„The Revivalist – Maligiaq Padilla“

 

berichtet. Letztlich geht es aber über einen Bericht über die „Grönländische-Kajak-Meisterschaft“. Insgesamt wird Mitte Juli in Ilulissat (Grönland) eine Woche lang in insgesamt 9 Disziplinen gekämpft, z.B. 500-Meter-Sprint, Rennen über 3-5 Kilometer und eines über 15-20 Kilometer, Harpunen Weit- und Zielwurf vom Kajak aus, Rennen mit beladenen Kajaks, Seilgymnastik, Rollwettkampf.

 

Übrigens, jeder Wettkämpfer tritt mit 3 Kajaks an. Eines benötigt er fürs Rollen, eines für’s Sprinten und eines für das Langstreckenrennen.

 

Beim Rollwettkampf muss der einzelne Kanute innerhalb von 30 Minuten 33 verschiedene Rollen vorführen. Interessant dabei ist, dass eigentlich jede einzelne Rolle eine praktische Bedeutung im Leben eines Grönländers hatte, der mit seinem Kajak auf Jagd ging. So konnte es durchaus passieren, dass sich ein Jäger bei der Jagd in seinen Leinen verhedderte. Er überlebte nur dann, wenn er in der Lage war, allein durch die Bewegung mit seinem Oberkörper, d.h. ohne Paddel und mit am Körper angelegten Armen, rollen konnte. Eine solche Rolle wird mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad 10 bewertet, während die bei uns geläufige Bogenschlagrolle 2 Punkte bringt.

 

Link: www.canoekayak.com/touring-kayak/revivalist-greenland-kayak-championships-maligiaq-padilla/ (1.2.2011)

Links über Rollvarianten:

è www.qajaqusa.org/QK/rolls/rolls.html

è www.qajaqusa.org/Technique/Rescues.html