Früher veröffentlichte "aktuelle Informationen"




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16.10.2001

"Leben und Leben lassen!" - Novellierung Befahrensverordnung (Revier)

Gemeinsame Erklärung von DKV und SaU an alle Küstenkanuwanderinnen und -wanderer zur Novellierung der Befahrensverordnung:

Nach Änderung der Nationalparkgesetze von Schleswig-Holstein (17.12.99), Hamburg (18.04.01) und Niedersachsen (11.07.01) steht nun eine Anpassung der Befahrensverordnung-Nordsee (NPNordSBefV - 12.2.95) an die neue Gesetzeslage in Aussicht. Das Nationalparkamt von Schleswig-Holstein hat Anfang September einen "Arbeitskreis Befahrensverordnung" einberufen, der monatlich einmal tagt, um zusammen mit allen Betroffenen Vorschläge für eine Änderung der Befahrensverordnung zu erarbeiten, bei der die besondere Situation des nordfriesischen Wattenmeeres Beachtung finden sollte. Das WWF hat diese Idee aufgegriffen und erstmals für Mitte September ebenfalls eine "Arbeitsgruppe Befahrensverordnung" initiiert, die insbesondere der Interessenlage des Wattenmeeres entlang der ostfriesischen Inseln und der Knechtsände Rechnung tragen sollte. Und Mitte November wird die "Wassersportkommission" von Hamburg zusammen mit dem Nationalparkamt Hamburg nach Lösungsmöglichkeiten suchen, da das neue Nationalparkgesetz Veränderungen insbesondere im Bereich westlich von Scharhörnriff vorgenommen hat.

Es zeichnet sich ab, dass der Entscheidungsprozess aller drei Gremien von dem Leitsatz "Leben und Leben lassen!" geprägt wird. D.h. keiner der Beteiligten - weder der "Naturschützer" noch der "Sportbootschiffer" - ist daran interessiert, von den anderen zusätzliche "Härten" abzuverlangen. Damit diese Atmosphäre der natur- und schifffahrtsverträglichen Koexistenz nicht gestört wird, ist es zu wünschen, dass alle Seekajakfahrer, Küstenkanuwanderinnen und -wanderer sich in der Zukunft genauso sensibel auf dem Wattenmeer und in Flora und Fauna verhalten, wie sie es schon in den letzten Jahren getan haben, damit uns unsere Reviere erhalten bleiben.

Bremen/Hamburg, 16.10.01

Inis Kalter, 1. Vorsitzende der Salzwasserunion e.V.

Udo Beier, DKV-Referent für Küstenkanuwandern


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14.10.2001

Nationalpark-Wattenmeerkarte Schleswig-Holstein (Revier)

Der schleswig-holsteinische "NationalparkService" hat eine Info-Broschüre vom schleswig-holsteinischen Wattenmeer herausgegeben, und zwar in zwei Teilen:

Nördlicher Teil: Nordfriesland (DM 5,80)
Südlicher Teil: Eiderstedt/Dithmarschen (DM 5,80)

Neben der kartenmäßigen Abbildung des Wattenmeeres auf ingesamt 4 Blättern enthält diese Broschüre auch naturkundliche und touristische Informationen. Besonders hervorzuheben ist die Abbildung der Grenzen der verschiedenen Schutzgebiete (hier: Schutzzone 1) und die Kennzeichnung jener küstennahen Bereich der Schutzzone 1, die von den Inseln/Halligen bzw. vom Festland aus betreten werden dürfen. Es handelt sich hierbei um ca. 1 bis 2 km hinaus ins Watt reichende Gebiete östlich von Rantum bzw. südlich von Archsum, nordwestlich von Föhr (Liinsand), westlich von Südwesthörn bis Dagebüll, rund um Hooge, rund um sowie nordnordöstlich von Gröde (Rocheleysand), westlich von Hamburger Hallig, rund um Nordstrandischmoor, rund um Pellworm, westlich von Eidersperrwerk bis Hedwigenkoog (Ossengoot), nördlich bis westlich von Friedrichkoog bis Neufelderkoog. Leider enthalten die Kartenblätter keine Angabe über die Lage der Trittsteine bzw. Ausstiegsplätze für Wassersportler.

Beschaffung über: NationalparkService, Tel. 04861/61670


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14.10.2001

"Arctic Sea Kayak Race" 2002 (Revier)

Das nächste ASKR soll vom 22.-26.07.02 wieder auf den Vesteralen (Norwegen) stattfinden.

Infos: ASKR
Kontakt: Karl-Einar Nordahl


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14.10.2001

Frz. Seekajakverband "Pagayeurs Marins" (Organisationen)

Die Seekajakszene in Frankreich befindet sich in Veränderung. Neben dem Connaissance du Kayak de Mer (CK/mer), der - ähnlich der "Salzwasserunion e.V." - die Interessen einzelner Küstenkanuwanderinnen und -wanderer vertritt, existiert seit Ende März 2001 auch ein eigenständiger Verband, und zwar:

Pagayeurs Marins
Fédération de la Plaisance en Kayak de Mer


der die Belange verschiedener Kanuvereine unterstützt, die in erster Linie Küstenkanuwandertouren, nicht aber Kanurennen veranstalten.

Nach Aussagen Betroffener ist diese Verbandsgründung nötig geworden, da der derzeitige französische Kanu-Verband "Fédération Francaise de Canoe Kayak" sich nicht energisch genug für die Interessen des Küstenkanuwanderns eingesetzt hat. So hatte er es versäumt, dagegen zu opponieren, dass ab Mitte 2003 nur jenes Kajak als seetüchtiges Kajak anerkannt wird, wenn es u.a. über ein zusätzlichen Schaumauftrieb von ca. 35 Liter verfügt und - diese Anforderung wurde jedoch im Juli wieder aus dem Forderungkatalog herausgenommen - die Länge des Kajaks nicht das 10fache seiner Breite übersteigt. Praktisch hätte dies bedeutet, dass z.B. der "Nordkapp" von Valley schon allein wegen seiner Länge von 545 cm und einer Breite von 52 cm wegen insgesamt 25 cm Überlänge als nicht genügend seetüchtiges "Strandfahrzeug" eingestuft worden wäre, mit dem man sich ab 03.08.03 max. 300 m von der Küste entfernen dürfte.

Übrigens, wer als Deutscher entlang der französischen Küste paddeln möchte, muss ab dem 03.08.03 ebenfalls diese technischen Bedingungen erfüllen. Eine Chance, davon befreit zu werden, haben nur jene, die sich beim DKV entsprechend als Küstenkanuwanderin/-wanderer registrieren lassen. Näheres hierzu ist nachzulesen auf der DKV-Homepage unter der Rubrik "Information zu verschiedenen Revieren" hier: "Befahrungsregelung Frankreich".

Info: Pagayeurs Marins
Kontakt: Philippe Lasnier (Präsident)


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14.10.2001

"Hanseboot 2002" in Hamburg (Ausrüstung)

Die nächste Hamburger Bootsmesse findet vom 26.10. bis 3.11.02 statt.

Infos: hanseboot.de


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13.10.2001

Nordatlantikquerung per "Kajak" gelungen (Abenteuer)

Im Newsletter OCEAN KAYAKER der "International Sea Kayaking Association" (ISKA) wird darüber berichtet, dass es dem 44 Jahre alten Briten Peter Bray im zweiten Versuch gelungen ist, mit einem kajakähnlichen Kanu den Nordatlantik zu überqueren. Er startete am 23.06.01 in St. John's (Neufundland/Kanada) und landete nach 75 Tagen am 06.09.01 in Porturlin (Westküste von Irland). Sein Boot hat eine Länge von 7,31 m und verfügt auf dem Achterdeck über einen kajütartigen Aufbau. Auf Grund eines konstruktiv vorgesehenen Kiels, richtet es sich - auch voll beladen - nach einer Kenterung von selbst wieder auf.

Peter Bray ist - unter Ausnutzung des Golfstroms - mit der Strömung und - unter Ausnutzung der in diesem Gebiet vorherrschenden Westwindlage - mit dem Wind gepaddelt. Ob er sich dabei - ähnlich der "Kitesurfer" - auch ab und an oder fast ausschließlich von einem Drachen hat ziehen lassen, war dem Bericht nicht zu entnehmen. Anderen Informationen ist jedoch zu entnehmen, dass er auf die Unterstützung durch einen Drachen verzichten wollte. Insofern wäre dann Peter Bray wirklich der Erste, der per "Paddelkraft" den Atlantik überquert hat.

Übrigens, eine vergleichbare Leistung hatte zuletzt 1987 Ed Gillet vollbracht, als er in 63 Tagen von Montery (Kalifornien) nach Maui (Hawaii) gepaddelt ist. Ein Drachen konnte er damals auf etwa der Hälfte der Strecke einsetzen. Nicht zu vergessen sind natürlich die Atlantikquerungen im Faltboot unter Segel von Hannes Lindemann (1956 in 72 Tagen von Las Palmas nach St. Martin) und Kapitän Romer (1928 in 58 Tagen von Las Palmas zu den Kleinen Antillen).

Quelle: OCEAN KAYAKER, No. 43/01, S.3
weitere Infos sind zu finden unter dem Stichwort "Peter Bray" über Google.com


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13.10.2001

Rettet die Schweinswale (WWF-Kampagne)

Obwohl die Schweinswale in der Nord- und Ostsee schon lange nicht mehr gejagt werden, gibt es dort immer weniger von ihnen:
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Steckbrief: Schweinswal, Phocoena phocoena, Braunfisch, Meerschwein, Kleiner Tümmler
Größe: durchschnittlich 1,50 m
Gewicht: 40 bis 80 kg
Alter: 10 bis 25 Jahre
Nahrung: Fettreiche Fische wie Hering, Markele, aber auch Kabeljau, Seezung, Steinbutt, Sandaal
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Die Gründe hierfür sind bekannt: Zum Beispiel werden den Schweinswalen durch immer mehr Fischtrawler immer mehr Fische weggefangen. Die Hauptgefahr birgt jedoch die moderne Fischerei: Die Tiere verheddern sich in nahezu unsichtbaren Nylonnetzen, so genannten Stellnetzen, die weit draußen auif dem Meeresgrund aufgestellt werden und von ihnen nicht geortet werden können. Die meisten ertrinken dann, weil sie nicht mehr zum Luftholen auftauchen können. Sie gelangen entweder tot oder schwer verletzt an Bord der Schiffe und werden wie Abfall zurück ins Meer geworfen, wo die noch lebenden Tiere qualvoll verenden. In der zentralen und südlichen Nordsee sterben so jedes Jahr rund 7.000 Schweinswale allein in den Stellnetzen der dänischen Kabeljau- und Steinbuttfischerei.

Der WWF Deutschland will das verhindern mit einer an Bundesumweltminister Jürgen Trittin adressierten Unterschriftenaktion, die noch bis März 2002 laufen soll. Um das Sterben tausender Wale in den Fischernetzen zu beenden, ruft er dazu auf, einen Protestbrief abzurufen und unterschrieben an WWF Deutschland zurückzuschicken. Der Protestbrief hat folgenden Inhalt:

Sehr geehrter Herr Minister Trittin!
Jahr für Jahr verheddern sich Tausende der in der Nordsee heimischen Schweinswale in Fischernetzen und müssen dort jämmerlich ertrinken. Diese Tragödie ist unter Experten schon lange bekannt. Wenn nicht endlich etwas geschieht, ist die Gefahr groß, dass die kleinen Wale aus der Nordsee verschwinden werden. Die kommende "Internationale Nordseeschutzkonferenz" im März 2002 in Bergen/Norwegen bietet die große Chance, dass sich die Nordsee-Anrainerstaaten auf eine Offensive zum Schutz der Nordseewale einigen. Deshalb bitten wir Sie:
+ Machen Sie den Schutz der Nordseewale zum Top-Thema der Nordseeschutzkonfernz!
+ Beschließen Sie dort mit Ihren Umweltministerkollegen aus den anderen Nordseeländern einen Plan zur sofortigen Rettung der Nordseewale!
+ Nehmen Sie mit Ihren Umweltministerkollegen Einfluss: Kämpfen Sie für eine Fischereipolitik, die die Meeresumwelt schützt!

Weitere Infos zum Thema Schweinswale: WWF.de
(Postanschrift: WWF Deutschland, Rebstöcker Str. 55, 60326 Frankfurt/Main)
bzw. in: WATTENMEER-INTERNATIONAL, Nr.3/01, S.4-7


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11.10.2001

"ADVENTUREkayak" (Zeitschrift)

In Kanada wird neuerdings von Scott Mac Gregor (Ontario) eine Seekajakzeitschrift herausgegeben:

ADVENTUREkayak. Canada's Kayak Touring Magazine (4 Hefte/Jahr)

Info: Adventurekayakmag.com


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08.10.2001

Brandgansmauser (Natur und Revier)

Insgesamt haben dieses Jahr wieder ca. 200.000 Brandgänse im südlichen Teil des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gemausert, und zwar vor allem in den elbnahen Prielen Schatzkammer und Klotzenloch sowie bei der Insel Trischen. Während der Mauser sind die Brandgänse etwa 4 Wochen flugunfähig und stark geschwächt: sie verlieren nicht nur ihre Schwungfedern, sondern auch 1/3 ihres Körpergewichts. Nähern sich Menschen bzw. Boote (ab 1000 m Entfernung), fliehen die Gänse von den Sandbänken ins Wasser. Das kostet viel Kraft.
Das Gebiet um Trischen und südlich davon ist deshalb so attraktiv für die Brandgänse, da es dort vergleichsweise wenig Störungen durch Menschen gibt und der Salzgehalt relativ gering ist: die Gänse brauchen nicht zu fliehen und die Verdauung der Nahrung fällt leichter.
Deshalb wurde u.a. mit den Wassersportlern freiwillige Vereinbarungen abgeschlossen, das Mausergebiet vom 1.7. bis 15.9. zu meiden, und zwar betrifft diese Regelung das Bielshövener Loch, den Flackstrom, den Dieksander Priel und das Klotzenloch. Wenn diese Vereinbarung sich nicht bewährt - so sieht es das novellierte Nationalparkgesetz (1999) vor - wird Ende 2003 das Gebiet per Verordnung geschützt.

Quelle: WATTENMEER-INTERNATIONAL, Nr.3/01, S.23


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08.10.2001

Holzkanu-Museum (Ausrüstung)

Das im März gegründete und in Stuttgart beheimatete Museum ist in seiner Gesamtheit einzigartig in Europa. Hauptthema ist der traditionelle Paddel- und Kleinbootbau. Dazu gehört eine Museumswerkstatt, in der Baukurse abgehalten werden.

Quelle: KANU-SPORT, Nr. 10/01, S.44
weiter Infos: Holzkanumuseum


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28.09.2001

Funktionsunterwäsche (Ausrüstung)

In der Zeitschrift ÖKO-TEST wird über ein Test von Sportunterwäsche aus Polyester berichtet. Geachtet wurde dabei - wie bei ÖKO-TEST üblich - auf die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit der Produkte. So wurde u.a. geprüft, ob die Wäsche "antibakteriell ausgerüstet" ist (u.U. Störung der Hautflora, Auslösung von Kontaktallergien und Hautentzündungen), "halogenorganische Verbindungen" (u.U. allergieauslösend, krebserzeugend) oder allergisierende Dispersionsfarbstoffe enthält. Am Besten (Note 1-2) schnitten u.a. Produkte von Karstadt ("Anzoni"), Quelle ("Comazo"), Patagonia, Tao, Tchibo/Eduscho ("TCM") und Odlo (nur "Light-Quality") ab, die Note 3 erhielt: Medima ("Enigmatix"), Globetrotter ("Four Seasons"), die Note 4: Jack Wolfskin und Odlo (nur "Micro Quality), die Note 5: Craft und die Note 6: Medico und Vaude Sport.

Quelle: ÖKO-TEST, Nr. 10/01, S.20-25


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27.09.2001

Handschuhe für die Winterpaddelei (Ausrüstung)

Wen Fingerhandschuhe bzw. Fäustlinge aus Neopren (= Verminderung des Paddelkontakts; sorgen im Winter nicht immer bei jedem für warme Hände) bzw. "Paddelfötchen" (= optimaler Paddelkontakt; aber: schwer handhabbar, und zwar beim Überziehen des zweiten Exemplars und beim schnellen Ausziehen während einer Notlage) nicht gefallen und sich mit der Verwendung von wasserfesten Garten-/Geschirrspülhandschuhe plus Wollhandschuh (= klobig und dick) nicht anfreunden kann, sollte es mal mit wasserdichten, aber atmungsaktiven Handschuhen versuchen. In der Zeitschrift SEGELN erschien hierzu ein Test ("Hand-Fest") von insgesamt 8 Handschuhen. Da ähnliche Handschuhe auch von Outdoor-Geschäften angebotenen werden, sollte man nicht nur in Segel-Geschäften nach dem geeigneten Handschuh schauen. Wichtig ist vor allem, das der Handschuh möglichst wenig aufträgt, über eine Art Fliesfutter verfügt (das man zum Trocken herausziehen kann) und eine möglichst lange Stulpe hat, die man oben verschließen kann (damit beim "Robbenstart" bzw. beim Stützen im Seegang nicht so leicht Wasser hinein laufen kann.

Quelle: SEGELN, 10/01, S.34-37 (Einzelheftbestellung: Tel. 040/38906-214)
Text: Udo Beier


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27.09.2001

Gewässerbedingungen Südtürkei (Wetter)

In der Zeitschrift YACHT findet sich am Rande eines Berichts von Carsten Kemmling folgender kurze Hinweise auf die Wetterlage an der südtürkischen Küste:

Von Juni bis September haucht der Meltemi der Region Leben ein. Im Gökova-Golf kommt er aus westlichen Richtungen. Er baut sich meist gegen Mittag auf, kann aber auch mit Windstärken über 6 Bft. die ganze Nacht wehen. Die Windbedingungen sind besser als im benachbarten Griechenland. Außerdem ist es nicht so voll. Man muss nur den türkischen Partyschiffen (Gülets) aus dem Weg gehen. Im Frühjahr und Herbst können starke Südostwinde (Lodos) auftreten. Das Barometer fällt dann schnell. (In den sonst sicheren Buchten steht dann die Brandung.) ... Juli und August sind die heißesten Monate mit bis zu 40 Grad."

Quelle: YACHT, Nr. 20/01, S.33


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25.09.2001

Internationales Kanu Museum (Ausrüstung)

Aufgabe dieses in München beheimateten Museums ist es, "den Kanusport, seine Entstehung, Entwicklung und Geschichte darzustellen und zu dokumentieren". Gesammelt wird praktisch alles, was mit dem Kanusport zu tun hat, Belege u.a. über interessante

1: Personen (Pioniere, Expeditionisten, Extremfahrer, Weltmeister etc.),
2: Vereine, Verbände (DKV, LKV; SKV, ÖKV; England)
3: Ereignisse (aus Sport, Abenteuer, Freizeit),
4: Materialien (Boote, Bootsbau, Zubehör),

und zwar in jeglicher Form, z.B. Fotos, Filme, Dokumente Zeitungen, Schriften, Biografien, Bücher, Flussführer, Kalender, Plakate, Fahnen, Geräte,

und von jeder Disziplin, z.B. Wildwasser, Seekajak, Wasserwandern, Expedition, Rennsport,

inkl. aller Randgebiet (Gewässerumfeld, Geologie; Gewässerzerstörung, Naturschutz; kanuähnliche Geräte (z.B. Einbäume, Binsen-, Papyrus-, Auslegerboote; Kanu-Handel).

Zum Trägerkreis des Museums gehören_ Dr. Bayerl, Markus Heise, Holger Machatschek und Dr. Thomas Theisinger, und zum Kuratorium gehören: Präsident Walter Aumayr (ÖKV), Präsident Hans-Ulrich Clerici (SKV), Milo Duffek, Präsident Ulrich Feldhoff (ICF/DKV), Dr. Hannes Lindemann, Prof. Hans Matz und Hans Memminger.

Mitglied des neu gegründeten Fördervereins "Freunde des Internationalen Kanu Museums" kann jeder werden.

Anschrift: Internationales Kanu Museum (IKM), Am Tucherpark 2, 80538 München
Tel.: 089/915318 oder 0170/5423111 - Homepage
eMail: Holger Machatschek:
Spendenkonto: Postbank (BLZ 700 100 80), Kto.-Nr. 304695-804
Text: Udo Beier


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24.09.2001

Checkpunkte Tourenplanung (Sicherheit)

Im SEA KAYAKER führt Mary McClintock in dem Beitrag "Paddling at The Drop of a Hat. Be Ready for Any PaddlingOpportunity" einzelne Aspekte und Punkte auf, die man bei der Planung und während der Durchführung einer Tour berücksichtigen sollte. (Der Beitrag ist Online verfügbar!)

Quelle: SEA KAYAKER, Oct. 2001, S.28-31


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24.09.2001

Signalspiegel (Ausrüstung)

Im SEA KAYAKER berichtet Paul Wiltse in seinem Beitrag "Signal Mirrors: Simple but Effective" über den Einsatz von vier verschiedenen Signalspiegeln. Die schlechteste Reflektionsleistung hatte übrigens ein Metallspiegel (14% Reflexionsvermögen). Am Besten schnitt ein Plastik- und ein Glasspiegel (bis zu 100% Reflexionsvermögen) ab. (Der Beitrag ist online verfügbar!)

Wiltse berichtet darüber, dass die Reflexionen eines 7,5x12,7cm großen Spiegels bis zu 32 km, im idealen Extremfall bis zu168 km sichtbar sind. Er empfiehlt auch mit dem Signalspiegel zu arbeiten, wenn man keine Person sieht; da es durchaus möglich ist, dass eine Person zumindest die Spiegelreflexionen wahrnimmt.

Quelle: SEA KAYAKER, Oct. 2001, S.45-49
Hinweis: z.B. bei Globetrotter, Hamburg gibt es einen Signalspiegel aus Plastik (DM 14,90, Bestell-Nr. Bl.06.001)


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24.09.2001

SEA KAYAKER-Beiträge online (USA) (Literatur)

Auf der Homepage des SEA-KAYAKER-Magazins können eine große Anzahl diverser Beiträge, die ab 1996 im SEA KAYAKER erschienen sind, abgerufen werden.

Link: SEA-KAYAKER


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24.09.2001

Windstärke (Wetter)

Während eines Tornados erreichte in den USA eine Windböe eine Windgeschwindigkeit von 509 km/h. Gemessen wurde die Geschwindigkeit der Regentropfen per "Doppler-Radar".

Quelle: YACHT, Nr. 11/01


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24.09.2001

"Bermuda-Dreieck" in der Nordsee? (Revier)

"Nach der Analyse eines Wrackfunds in der Nordsee verdichten sich die Indizien zu einem handfesten Verdacht: Ein aufrecht im Hexenloch, 95 Meilen vor Aberdeen entdeckter Fischkutter legt nach Meinung von Wissenschaftlern der Universität Sunderland die Vermutung nahe, dass das Schiff nach Austritt von mehreren Millionen Kubikmeter Methangas in Sekunden wie in einem Fahrstuhlschacht gesunken sei. ... Die Erkenntnis könnte auch zumindest teilweise das Phänomen "Bermuda-Dreieck" erklären, in dem sogar große Frachter auf rätselhafte Weise spurlos verschwinden."

Quelle: YACHT, Nr. 2/01, S.8


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27.09.2001

Gibt es zu viele Seehunde? (Landschaft & Natur)

Das Nationalparkamt Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer nimmt in seinem Informationsblatt NATIONALPARK-NACHRICHTEN zum Thema "Wie viele Seehunde braucht das Wattenmeer?" wie folgt Stellung (Auszug):
"7.534 Seehunde wurden in diesem Sommer im schleswig-holsteinischen Wattenmeer gezählt, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit zeigt der Seehundsbestand im Nationalpark seit zehn Jahren eine steigende Tendenz. Im gesamten Wattenmeer wurden im letzten Jahr 17.008 Seehunde gezählt. (Es steht daher) die Frage im Raum, wie viele Seehunde für das Wattenmeer gut sind.
Aus Sicht der Natur ist die Frage leicht zu beantworten: es gibt kein "gut" oder "schlecht". ... Die Natur kennt keinen Idealzustand. Das gilt auch für die Seehunde, die sich erst seit knapp dreißig Jahren - seit die Jagd auf sie eingestellt wurde - ungestört vermehren können. Der niederländische Seehundforscher Peter Rijnders hat aus alten Jagdstatistiken errechnet, dass sich um 1900 wohl 37.000 Seehunde im gesamten Wattenmeer getummelt haben - etwa doppelt so viele wie heute, obwohl sie schon damals bejagt wurden. ... Auch ein Mangel an Liegeplätzen für die Seehunde ist nicht auszumachen. Das Watt bietet noch viele Sandbänke, die von Seehunden bisher nicht genutzt werden.
Ein weiteres Argument der Jagd-Befürworter lautet, nur ein kleiner Bestand sei ein gesunder Bestand, während bei einer großen Seehunddichte der Ausbruch von Seuchen vorprogrammiert sei. Dagegen spricht jedoch, dass im Jahr 1988, als die Seehundstaupe ausbrach und 60 Prozent der Seehunde dahinraffte, die Population kleiner war als jetzt. Im ganzen Wattenmeer lebten damals 10.000 Individuen. Seitdem werden einige Tiere bei der jährlichen Seehund-Fangaktion auf Antikörper gegen das Staupevirus untersucht. Der Immunschutz gegen die Seuche (hat) seit einigen Jahren stetig abgenommen... Ein erneuter Ausbruch der Staupe ... kann also nicht ausgeschlossen werden. ...
(Übrigens,) Seehunde fressen 3-5 kg Fisch am Tag. ... Sie schwimmen zum Fressen etwa 30 Kilometer weit ins offene Meer hinaus. Dort gehen sie ein bis drei Tage auf Fischjagd und "schlagen sich den Bauch voll", um sich anschließend eine ein- bis dreitägige Ruhepause auf einer Seehundsbank zu gönnen. Das Nahrungsspektrum der Seehunde überschneidet sich (dabei) nur zu einem geringen Teil mit den Zielarten der Fischerei. ... Fische über 20 cm Länge - also in der Größe, wie sie von Fischern angelandet werden - machen nur etwa 1 Prozent der Seehundsnahrung aus. Während die Seehundspopulation in den letzten hundert Jahren deutlich zurückgegangen ist, haben sich die Erträge der Fischerei in der Nordsee mehr als verdoppelt: von 1 Millionen Tonnen Fisch um 1905 auf 2,5 Millionen Tonnen im Jahr 1995."
Quelle: NATIONALPARK-NACHRICHTEN, Nr. 8-9/2001, S.1f.^


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20.09.2001

Außennahtverklebung bei Seekajaks (Ausrüstung)

In letzter Zeit habe ich verschiedentlich davon gehört, dass einige Küstenkanuwanderinnen und -wanderer Probleme mit der Verklebung der Ober- und Unterschale ihrer Seekajaks hatten. Die Folgen können mehr oder weniger drastisch sein: Undichter Gepäckraum bzw. fahruntüchtiges Boot. Die Grund dafür ist in der mangelhaften Innennahtverklebung zu suchen, die sich nach mehr oder weniger starker Beanspruchung (z.B. Tragen des Boots an nur an der Oberschale befestigten Haltegriffen; Seegang; Grundberührung in der Brandung; seitlicher Aufprall auf Fels oder Pfählen, Zusammenstoß mit anderem Seekajak) punktuell bzw. weitflächig löst.
Da es den Produzenten wirklich nicht leicht fällt, die Innennahtverklebung bis in den letzten Winkel (hier: Bug-/Heckspitze) sorgfältig anzubringen, sollte man beim Kauf eines Seekajaks stets auf die Anbringung einer mind. 5 mm breiten Außennahtverklebung aus GFK- bzw. Diolenband bestehen (Mehrpreis: ca. DM 100,-). Außerdem empfiehlt es sich, unterwegs immer z.B. ein mind. 35 mm breites Gewebeband (etwa: Tesa-Gewebeband oder Duck-Tape) dabei zu haben, um kleinere Schäden an der Verklebung von Ober- und Unterschale provisorisch reparieren zu können.

Text: Udo Beier


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16.09.2001

Dalmatinische Inseln (Kroatien) (Revier)

In der Zeitschrift KANU-SPORT berichtet Olaf Hagelstein in dem Beitrag "Durch die Dalmatinische Inseln. Seekajaktour an der kroatischen Küste" von einer mehrwöchigen Tour. Gestartet wird von der Insel Dugi Otok, die man per Fähre erreichen kann.

Zum Küstenkanuwanderrevier ist Folgendes zu lesen: "Die Adria ist durchgehend von Rijeka bis Dubrovnik mit Seekajaks befahrbar. Im Norden haben die Inseln Cres, Losinj, Rab und Pag zulange Steilküsten. Auch die Westküste von Dugi Otok mit über 50 km Steilküste ist trotz der ein, zwei Landemöglichkeiten bei ungüsntiger Witterung kaum an einem Tag zu schaffen. Hinter Split werden die Sprünge von Insel zu Insel immer größer. Der Fels besteht aus Kalkstein und ist stark verwittert. Manche Inseln haben um sich herum einen Schutzwall aus spitzen, schartigem Fels, dicht besetzt mit Kolonien von Seeigeln. Einen guten Einsteig für Küstenfahrten bietet die Inselwelt vor Zadar und Sibenik. Die milde Jahreszeit beginnt ab Ende August bis Mitte September. Obst und Gemüse sind dann reichlich vorhanden und man lebt wie im Garten Eden."

Übrigens, ein Teil des Reviers zählt zum Kornaten-Archipel, welches Nationalparkgebiet ist. Wer dort über Nacht bleibt, hat eine Eintrittsgebühr/Übernachtungsgebühr zu bezahlen. Zu den Zahlungsmodalitäten schreibt Olaf Hagelstein: "... Auf Rasip teilen wir leidern den (Übernachtungs)-Platz mit einem Motorboot. Deshalb werden wir auch von den Rangern gesichtet und müssen eine Übernachtungsgebühr entrichten. Als wir uns vor Tagen an der (Nationalpark)-Rezeption meldeten, um freiwillig (die Übernachtungsgebühr) zu zahlen, wollte man kein Geld von uns. Kommentar des Rangers: "Wir kommen mit unseren Speedbooten vorbei und dann zahlen Sie vor Ort die Nationalparkgebühr. - Sie fanden uns nur neben der Motorjacht und danach nie wieder.""

Quelle: KANU-SPORT, Nr. 9/01, S.12-16.
Weitere Infos: Broschüre "Wassersport in Kroatien", hrsg. v. Zentrale für Tourismus (60811 Frankfurt, Kaiserstr. 23)


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16.09.2001

Bücher zum Träumen Revier)

Die Wintersaison naht. Wer für die nächste Saison Pläne schmieden möchte, kann sich ja z.B. zu Weihnachten eines der folgenden Bücher schenken lassen. Es handelt sich hierbei um Bücher, die jeweils Berichte über Küstenkanuwanderungen enthalten, die durch unterschiedliche Länder verschiedenster Kontinente führen.

Nordby,W.,

Seekers of the Horizon.Sea-Kayaking Voyages from Around the World. Globe Pequot Press (USA) (1989)

Theroux, P.

The Happy Isles of Oceania, 1992

Stritzky, O.v.

Wandertouren zum Nach(er)fahren:
Band: Lockende Ziele für Boot und Zelt: Ostsee-Schären, Korfu, Ithaka und die anderen ionischen Inseln sowie die türkische Küste u.a., 1995
Band: Abenteuerliche Ziele für Boot und Zelt: Kanadas Fjorde an der Westküste, Mexikos Baja sowie die Bahama Cays u.a., 1995
Band: Abenteuerliche Ziele für Boot und Zelt: Kanadas Fjorde an der Westküste, Mexikos Baja sowie die Bahama Cays u.a., 1995

Coffey, M.

Ein Kajak im Gepäck. Eine Frau paddelt um die Welt, 1995

Rogers, J.W.

Küsten, die noch keiner kennt. Kajak-Abenteuer zwischen Alaska und Mexiko, 1992

Siebke, G.

Seekajakziele. Traumküsten in Europa und Übersee, Pollner 2000

Hanson, J.

Sea Kayaking. Adventure Travel. Outside Books (USA) 2001

Besonders zu erwähnen sind die beiden neuesten Bücher von Günter Siebke (Beschreibung von 18 Touren: deutsches Wattenmeer, Lofoten, Aland-Inseln, Ägäis, Ionisches Meer, Sardinien, Lykien, Dalmatien, Baja California, Bahamas, Alaska, Baffin Island, Grönland, Bering-See und Thailand) und Jonathan Hanson (Beschreibung von 20 Touren: British Columbia, Florida, Bahamas, Belize, Griechenland, Madagascar, Malawi, Fiji, Palau, Maine, Neufundland, Mexico, Norwegen, Neuseeland, Australien, Artik, Grönland, Chile und Schottland). Beide Bücher sind - was Tourenberschreibung und Fotos betrifft - durchaus ebenbürtig mit dem - fast schon "klassischem" Buch von Joel W. Rogers (Beschreibung von 12 Touren zwischen Alaska und Mexiko).

Beschaffungsquelle: z.B. AMAZON.de


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16.09.2001

Seekrank (Gesundheit)

In dem Mitgliedermagazin SEEKAJAK geht Klaus Wiederhöft in dem Beitrag "Kinetose" auf einige Aspekt der Seekrankheit beim Küstenkanuwandern ein.

Quelle: SEEKAJAK, Nr. 78, S.18-19


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16.09.2001

Brandung (Ausbildung)

In dem Mitgliedermagazin SEEKAJAK erklärt Werner Schäfer in dem Beitrag "Brandungsfahren"all jenes, auf was beim Küstenkanuwandern zu achten ist, wenn man durch die Brandung startet, paddelt bzw. anlandet.

Quelle: SEEKAJAK, Nr. 78, S.20-23.


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29.08 2001

Trockenanzüge (Ausrüstung)

In der Zeitschrift SEGELN berichtet M.Bohmann in dem Beitrag "Warm und trocken" über einen Test von insgesamt 4 "Schwerwetteranzügen", wovon einer von "Dry Fashion" aus preislicher Sicht (ca. DM 500,-) als Trockenanzug fürs Küstenkanuwandern geeignet ist. Er schnitt, was die Bewertung als Kälteschutz im Wasser betrifft, am zweitbesten ab. Bei der Beurteilung des Tragekomforts erhielt der Anzug aus nicht atumungsaktivem Nylongewebe jedoch schlechte Noten.
Um den Kältschutz zu verbessern, wird u.a. empfohlen, eine Fleecemütze oder Neoprenkopfhaube, sowie Handschuhe und Schuhe aus Neopren zu tragen. Für den "Offshore"-Kanuten empfiehlt es sich, zusätzlich mit einem "Sprayhood" ausgerüstet zu sein.
Beim "Sprayhood" handelt es sich um eine "Haube aus dünnem, wasserdichtem und neuerdings atmungsaktivem Gewebe mit einem Fenster , die hinten an der Rettungsweste befestigt und im Notfall über den Kopf gestreift wird. Sie schützt die Atemwege vor Gischt und den Kopf- und Nackenbereich lange Zeit vor Unterkühlung. Nachteilig war bisher, dass die Haube seitliche Öffnungen hatte, um für genügend Luftaustausch zu sorgen. Mittlerweile ist aber ... eine Haube aus Gore-Tex entwickelt worden. Sie ist vollkommen geschlossen und sorgt trotzdem für genügend Sauerstoffzufuhr. ... Übrigens, sind Kopf und Nacken ungeschützt, können aus diesem Bereich einschließlich der warmen Atemluft über 20 Prozent der Körperwärme verloren gehen."
Quelle: SEGELN, Nr. 9/01, S.38-42 (Einzelheftbestellung: Tel. 040/38906-214)
Hersteller: Dry Fashion, Luruper Weg 34, 25469 Halstenbek, Tel. 04101/41249 Text: Udo Beier


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29.08.2001

Rettungsleuchten (Ausrüstung)

In der Zeitschrift YACHT berichtet Th.Bock in seinem Beitrag "Schöner Schein" über einen Test von insgesamt 11 Rettungsleuchten. Ihre Aufgabe ist es, im Wasser treibende Personen leichter aufzufinden. Die getesteten Leuchten sind auf Grund ihrer Größe wohl kaum für das Küstenkanuwandern z.B. im Einer geeignet. Aber es gibt im Handel handliche "Blitzleuchten", die sicherlich für den Kanuten empfehlenswert sind (z.B. "Princeton Tec AA-Signalblitzlampe", erhältlich bei GLOBETROTTER
In dem Bericht wird ein "Gerücht" widerlegt, welche in Kanutenkreisen immer wieder kursiert: "Blitzleuchten sind weniger gut geeignet als Dauerlicht-Leuchten, da man sie wegen der Reflektionen im Seegang weniger gut orten kann." In der YACHT ist dazu Folgendes zu lesen: "Ein Blitzlicht ist um ein Vielfaches besser auszumachen als ein Dauer- oder Blinklicht. Gerade in Gewässern, wo beleuchtete Tonnen ausgelegt und viele Fahrzeuge unterwegs sind, fällt ein Blitzlicht viel mehr und vor allen Dingen schneller auf als ein kleines Dauerlicht." Blinklichter dagegen mit zirka 15 Blinkintervallen pro Minute, die nur für eine Sekunde sichtbar sind, wird das Auffinden ... zur Lotterie. Das gilt besonders, wenn die Leuchte immer wieder im Wellental verschwindet."
Quelle: YACHT, Nr. 18/01, S.74-79
Text: Udo Beier


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29.08.2001

Meteorologie (Wetter)

Die Zeitschrift SEGELN bringt in ihrem September-Heft den 2. Teil einer 3-teiligen Serie (Beilage mit je 18 S.) über Wetterkunde.
In der Beilage gibt es u.a. einen Beitrag über sieben zentrale europäische "Großwetterlagen", die deutlich machen, wie vage es ist, für eine West-Ost-Nordseequerung auf beständiges Wetter mit Wind bis 4 Bft. aus dem westlichen Sektor zu erhoffen:
1. "Zentralhochlage"
Ein schöne Sommertage versprechendes stabiles Hoch über Mitteleuropa führt zu süd-östlichen Winden in der Deutschen Bucht;
2. "Westlage" bzw. "Südwestlage"
Ein stabiles Tief bei Island bzw. Schottland führt zu ständigem Frontenwechsel, die periodische Winddrehungen von Süd-Ost auf Nord-West auslösen;
3. "Nordwestlage"
Ein stabiles Hoch über Großbritannien und ein Tief über Mittelskandinavien verursacht nord-westliche Winde mit schweren Schauerböen.
4. "Nordlage"
Ein stabiles Hoch bei Island und ein Tief über Finnland lässt den Wind meist stürmisch aus Nord bis Nord-West wehen.
5. "Ostlage"
Ein für den Winter typisches stabiles Hoch über Skandinavien und ein Tief über dem Balkan führt zu Ost-Wind, der bisweilen stürmisch werden kann.
6. "Südostlage"
Ein für Mai und Juni typisches stabiles Hoch über Russland und ein Tief über der Biskaya führt zu süd-westlichen Winden.

Quelle: SEGELN, Nr. 9/01 (September) (Einzelheftbestellung: Tel. 040/38906-214)
weitere Literatur: L.Kaufeld/M.Bauer/K.Dittmer, Wetter der Nord- und Ostsee. 1997 (248 S.)
Text: Udo Beier


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27.08.2001

Zeltplatz Spiekeroog (Zeltmöglichkeit in Gefahr) (Revier)

Der Zeltplatz im Westen von Spiekeroog ist der einzige Zeltplatz auf den ostfriesischen Inseln, der direkt vom Wasser aus per Seekajak erreichbar ist und der von Küstenkanuwanderinnen und -wanderern ohne vorherige Anmeldung angelaufen werden kann, um für 1-2 Nächte dort zu übernachten. Auf Grund des unvernünftigen oder unbedachten Verhaltens einzelner Kanuten, die sich dieses Jahr um die Bezahlung der Zeltplatzgebühren (inkl. Kurtaxe) gedrückt haben, ist dieses einst von Frau Kind initiierte Zugeständnis an die Kanuten in Gefahr, aufgekündigt zu werden. Herr Heidmann, der zuständige Zeltplatzwart, ermahnt die Kanuten, sofort nach Eintreffen, spätestens aber am nächsten Morgen, die fälligen Zeltplatzgebühren (inkl. Kurtaxe) zu entrichten. Sollte dies auch weiterhin von einzelnen Kanuten ignoriert werden, würde in Zukunft nur noch Kanuten das Zelten erlaubt werden, die sich vorher angemeldet haben.

DKV und SaU appellieren an alle Kanuten, die den Zeltplatz von Spiekeroog anlaufen, die Aufkündigung dieses altbewährten Zugeständnisses nicht durch egoistisches Verhalten zu provozieren. Natürlich wird es den Kanuten nicht immer leicht gemacht, ihre Zeltplatzgebühren (inkl. Kurtaxe) zu entrichten. Gerade jene Kanuten, die tidenbedingt erst spätabends eintreffen und frühmorgens wieder starten müssen, hatten bislang kaum die Möglichkeit, ihre Gebühren zu bezahlen. Für solche Fälle ist mit dem Zeltplatzwart die Vereinbarung getroffen worden, dass die betreffenden Kanuten das Geld mit einem entsprechenden schriftlichen Hinweis (s. Anlage zum Download) in einen Briefumschlag legen, der dann in den Briefkasten bei den Herren-Waschräumen gesteckt wird.

Es ist im Interesse aller Kanuten, die einmal Spiekeroog anlaufen möchten, zu wünschen, dass sich alle an diese Vereinbarung halten. Ja, und jene Kameraden, die es dieses Jahr aus welchen Gründen auch immer versäumt hatten, ihre Gebühren zu entrichten, mögen bitte tagsüber mit dem Zeltplatzwart (Tel. 0497/288) Kontakt aufnehmen, um die Modalitäten für die Nachentrichtung der Gebühren (pro Nacht: DM 4,50 (Kurtaxe pro Person), DM 6,- (Zelt), DM 7,- (Person)) zu klären.

Text: Udo Beier (DKV) und Inis Kalter (SaU-Vorstand)


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27.08.2001

Neuharlingersiel (PKW-Abstellmöglichkeit gegenüber der Rampe) (Revier)

An der östlichen Seite des Hafens von Neuharlingersiel (gegenüber Spiekeroog) gibt es eine Rampe, an der man gegen Entgelt Ein- bzw. Ausbooten kann. Zuständig ist hierfür Herr Meinen, der Hafenmeister des Siel- und Schöpfwerk Neuharlingersiel. Die SaU hat für seine Mitglieder die Erlaubnis ausgehandelt, dass dort Seekajaks eingesetzt werden und gegenüber der Rampe für die Dauer der Tour PKWs abgestellt werden dürfen. Dabei erfolgt sowohl das Ein- und Ausbooten (Vorsicht Rutschgefahr, die Steine der Rampe sind äußerst glitschig!), als auch das Parken der PKWs auf eigenes Risiko (Vorsicht, bei Sturmflut besteht Überflutungsgefahr!)

Für das Ein- und Ausbooten hat die Salzwasserunion e.V. für seine Mitglieder eine Jahrespauschale entrichtet. Für das Abstellen der PKWs hat jedoch jeder selber vor Antritt seiner Tour eine Gebühr (pro Pkw DM 10,- (je Wochenende) bzw. DM 20,- (je Woche)) zu bezahlen. Versäumt man dies bzw. unterlässt man es, den Parkausweis sichtbar am PKW anzubringen, oder parkt man außerhalb des eingezäunten Bereiches, wird man günstigenfalls gebührenpflichtig verwarnt.

Für den Fall, dass man vor Antritt der Tour nicht den Hafenmeister im Schöpfwerkgebäude an der Straße antrifft, sollte man versuchen, mit ihm telefonisch Kontakt aufzunehmen (Tel. 04974/289 o. 01733656455) bzw., wenn auch das nicht möglich ist, sollte man das Geld mit einem schriftlichen Hinweis (s. Anlage zum Download) in einen Briefumschlag legen, der dann in den Briefkasten des Hafenmeisters am Sielhaus gesteckt wird. Zusätzlich sollte man eine Kopie dieses Hinweises deutlich sichtbar am abgestellten Auto anbringen.

Text: Udo Beier (DKV) und Inis Kalter (SaU-Vorstand)


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25.08.2001

"Zimmer frei" auf dem Leuchtturm Roter Sand (Landschaft & Natur)

In der Zeitung HAMBURGER ABENDBLATT wird in dem Beitrag "Windige Nächte auf dem Roten Sand" darüber berichtet, dass es nach einer Renovierung des von 1885 bis 1964 in Betrieb gestandenen Leuchtturms in der Wesermündung, ca. 6 Seemeilen von Wangerooge entfernt, wieder möglich ist, dort zu übernachten. Da Anfahrt und Rückkehr aber zu sehr vom Wetter abhängen und die Versorgung und Bergung in Notfällen nicht sichergestellt werden kann, sind jedoch auf dem 52,5 Meter hohen Turm nur noch "One-Night-Stands" möglich (Preis: DM 599,-). Die Tagesfahrt per Dampfer kostet DM 170,-.

Wer den schönsten Leuchtturm der Deutschen Bucht umsonst anschauen will, kann es per Seekajak von Horumersiel aus versuchen, vorausgesetzt man verfügt über genügend Erfahrung & Training. Eine Strecke ist ca. 12 Seemeilen lang. Wenn die Tide und das Wetter stimmen, kann man in 4 Stunden da sein.

Quelle: HAMBURGER ABENDBLATT, 25./26.08.01, S.6.
weitere Infos: Förderverein "Rettet den Leuchtturm Roter Sand", Bremerhaven, Tel. 0471/49076
Text: Udo Beier


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25.08.2001

Was bedeutet "wasserdicht"? (Ausrüstung)

In einem Katalog vom "Süd-West"-Outdoor-Versand sind auf der Katalogseite für Uhren die folgenden Erläuterungen zu lesen:

Wasserdicht (WD = unter 50 m): bezeichnet die Eingangs-Stufe: Die Uhr ist wasserdicht nach DIN 8310, zum Schwimmen aber nicht geeignet, spritzwasserfest.

50 M / 5ATM bedeutet, dass die Uhr beim Schwimmen anbehalten werden kann. Sprünge vom Beckenrand sind jedoch nicht empfehlenswert.

100 M / 10 ATM besagt, dass die Uhr auch zum Schnorcheln und Tauchen geeignet ist (jedoch nicht zum Gerätetauchen).

200 M / 20 ATM bedeutet, dass die Uhr auch zum Gerätetauchen freigegeben ist.

Weitere Infos zu diesem Thema findet man auf der DKV-Homepage unter "Ausrüstung" + "weitere Infos Ausrüstung/Material"


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22.08.2001

Seeamt Kiel erkennt Seekajak als Sportboot an (Recht)

Am 21.8.01 hat schließlich doch noch vor dem Seeamt Kiel die seeamtliche Untersuchung des tödlichen Kajakunfalls in der Nordsee vom 6.8.1998 stattgefunden. Im Strafverfahren, das am 23.11.00 vor dem Amtsgericht Niebüll verhandelt wurde und in welchem ich als Rechtsanwalt die Interessen der Hinterbliebenen vertreten hatte, war dem verantwortlichen Kapitän aufgrund des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen bereits eine Geldbuße von DM 25.000,- auferlegt worden. Das Kieler Seeamt hatte dagegen lange eine amtliche Untersuchung dieses Vorfalls abgelehnt, weil ein Seekajak nach der geltenden Rechtsprechung des Bundesoberseeamtes kein Sportboot im Sinne des See-Unfallgesetzes sei. Im Interesse des Seekajaksports habe ich mich gegen die ablehnende Haltung des Seeamtes entschieden zur Wehr gesetzt. Jetzt, nach mehr als drei Jahren, konnte der Durchbruch erzielt werden:

Unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung des Bundesoberseeamts ist das Seeamt Kiel nun davon überzeugt und erkennt an, dass auch das Seekajak ein Sportboot im Sinne des Seeunfall-Gesetzes ist. Damit können zukünftig Seeunfälle im Bereich der SeeSchStrO zwischen Seekajaks oder unter Beteiligung von Seekajaks einer seeamtlichen Untersuchung zugeführt werden. Voraussetzung dafür ist jedoch nach wie vor das öffentliche Interesse an der seeamtlichen Klärung eines solchen Unglücksfalles. Dieser muß also schon von erheblicher Schwere und Bedeutung sein.

Im Fall des verunglückten Küstenkanuwanderers Reimer Siemen hat das Seeamt dieses öffentliche Interesse uneingeschränkt bejaht. Im Rahmen einer sehr fachkundigen zweistündigen Befragung hat das Seeamt neben dem Kapitän jetzt auch den ersten Steuermann in die Verantwortung genommen In seinem abschließenden Spruch urteilte des Seeamt schließlich mit aller Klarheit, daß die unterlassene Hilfeleistung ursächlich für den Tod des gekenterten Kanuten war:

1. Es warf dem Kapitän als nautischen Wachoffizier ein fehlerhaftes Verhalten vor, weil er den Hinweisen durch Passagiere des Fahrgastschiffes „Adler Express“ auf eine Notlage nicht mit der erforderlichen Sorgfalt nachgegangen war.
2. Darüberhinaus wurde auch dem Steuermann ein Fehlverhalten vorgeworfen, weil er es unterlassen hatte, sich nach entsprechenden Hinweisen der Passagiere durch deutliches Befragen über das Vorliegen eines Notfalles hinreichend Kenntnis zu verschaffen.

Mit diesem Spruch und der anschließenden ausführlichen Begründung hat das Seeamt mit allen verbliebenen Unklarheiten und Zweifeln an den bestehenden Verantwortlichkeiten in sehr deutlicher Weise aufgeräumt. Insbesondere war es der Auffassung, daß das heftige Winken des gekenterten Paddlers in der aufgewühlten See nicht als fröhlicher Gruß verstanden werden durfte. Trotz des offensichtlichen Fehlverhaltens des Kapitäns und Steuermanns konnte sich das Seeamt bei schwerem Bedenken nicht mehrheitlich für den Entzug des Befähigungszeugnisses des einen oder anderen Verantwortlichen entscheiden. Einerseits hätte ein entsprechender Entzug für beide vermutlich existenzbedrohende Bedeutung gehabt. Andererseits setze die Rechtsprechung in der Regel ein noch größeres Fehlverhalten voraus. Und schließlich sei die Wiederholung eines solchen Vorfalls zukünftig auch nicht zu erwarten.

In einer gleichzeitig ausgesprochenen Sicherheitsempfehlung hat das Seeamt darüber hinaus klargestellt, daß sich die verantwortliche Führung eines Seeschiffes schon bei ersten Hinweisen von Passagieren über eine entsprechende Notlage durch deren aktive Befragung eine deutliche Einschätzung der Situation verschaffen muß. Aber auch die Küstenkanuwanderinnen und -wanderer haben noch eine Auflage mit auf den Weg bekommen: Fahrten in Küstenbereichen sollen nicht allein und nicht ohne Signalmittel durchgeführt werden. Letztere müssen nach einem Kentern sofort verfügbar sein.

Damit ist im Sinne des Seekajaksports an den deutschen Küsten hoffentlich ein Stückchen mehr an Aufwertung und Sicherheit aus der unabänderbaren Tragik eines Unglücksfalles bewirkt worden.

Text: Carlo Schagen, Hamburg


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11.08.2001

Hand- und Ton-Signale (Internationale Empfehlung) (Ausbildung)

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat die "International Canoe-Federation" in ihrer Zeitschrift CANOEING INTERNATIONAL unter dem Titel "The Language of the Waves. Sea kayak fans invent their own signal code" die Signale veröffentlicht und zur Anwendung empfohlen, die auf Initiative von DKV und SaU eine größere Gruppe internationaler Küstenkanuwanderinnen und -wanderer aus Argentinien, Australien, Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, Grönland, Italien, Kanada, Neuseeland, Schottland, Schweden, Spanien, USA 1997 beschlossen hatten.

Mit den Signalen sollen die vier wichtigsten Informationen vermittelt werden:

1. Achtung
--> Handsignal: (keines)
--> Tonsignal: ein kurzer Ton; in Ausnahmefällen: weiße Leuchtkugel)
2. Kommen
--> Handsignal: ein Arm senkrecht hochhalten
--> Tonsignal: mehrere kurze Töne
3. Warten
--> Handsignal: Paddel mit beiden Armen waagerecht hochhalten
-->Tonsignal: ein langer Ton
4. Seenotfall
--> Handsignal: Paddel mit beiden Armen wiederholt waagerecht heben und senken (Entspricht dem internationalen Seenotsignal: "Beide Arme seitlich heben und senken")
-> Tonsignal: Dauerton

Quelle: Canoeing International, Nr.2/00, S.8f., s. auch: Kanu-Sport, Nr.6/98,S.255.

Die Signale können abgerufen werden auf der DKV-Homepage unter dem Punkt "Tourenplanung".
Text: Udo Beier


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11.08.2001

"Mini-Trompete" von Plastimo (Ausrüstung)

Die Firma Plastimo bietet mit "Mini-Trump" ein auch in Deutschland erhältliches nur faustgroßes Signalgeräte aus Plastik an, dessen durch eine Membrane erzeugtes über 100 dB lautes Signal in der Tonlage variiert werden kann. Es funktioniert auch im nassen Zustand, sofern man das Wasser kurz herausschüttelt. Leider fehlt eine Öse, damit die Trompete vor Verlust gesichert werden kann. Die für DM 13,- erhältliche "Mini-Trump" stellt eine Alternative zu den diversen eintönigen Sturmpfeifen dar, deren schrillen Töne wohl "ohrenbetäubend" sind, aber dennoch nicht immer wahrgenommen werden können, da sie mit "Mövengeschrei" verwechselt werden können.

Hersteller: Plastimo (Frankreich) - Händlernachweis
Text: Udo Beier


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10.08.2001

Leuchttürme (Landschaft & Natur)

Wen Leuchttürme interessieren, möge mal zu Dirk's Leuchtturmhomepage surfen. Es ist schon erstaunlich, was dort alles über Leuchttürme zusammengetragen wurde. Z.B. kann man in 7 deutschen Leuchttürmen heiraten, auf einer Vielzahl von Leuchttürmen übernachten und noch viel mehr besichtigen.

Adresse: Luechthuus.de


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09.08.2001

Seekajak FW 2000 (Produzent: Nelo, Portugal) (Ausrüstung)

Im us-amerikanischen Magazin SEA KAYAKER wird ein Test des portugiesischen Seekajaks "FW 2000" veröffentlicht. Seine Maße sind die Folgenden:

Länge: 562 cm; Breite: 44 cm; Gewicht: 18 kg; Sitzluke: 70x37,5 cm
Volumen: 334 Liter (Brutto) bzw. ca. 301 Liter (ausgelitert)
Ausrüstung: doppelt abgeschottet mit kleinem Kartendeck, Rettungshalteleinen, 2 Toggles und Flossensteueranlage

Nachteil: Wegen der unter dem Unterwasserschiff angebrachten Flosse, die nicht eingezogenen bzw. hochgeklappt werden kann, darf der "FW 2000" keine Grundberührung haben. D.h. mit dem Boot kann nur vom Steg oder von tiefem Wasser aus gestartet werden. Starten und Anlanden in der Brandung ist praktisch nicht möglich!

Vorteil: Ist der"FW 2000" wenigstens schneller als ein normales Seekajak. Nun, der "Sea Kayaker" hat folgende Wasserwiderstandswerte (gemessen in kg) in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit (gemessen in Knoten) ermittelt (zum Vergleich die Werte vom "Sirius M" (520x53cm; ca.307 Liter (P&H) und "Seayak" (585x58cm; ca.355 Liter) (Prijon):

bei 2,0 kn = 0,41 kg (zum Vergleich: Sirius M: 0,41 kg; Seayak: 0,44 kg)
bei 3,0 kn = 0,90 kg (0,86 / 0,92 kg)
bei 4,0 kn = 1,70 kg (1,63 / 1,87 kg)
bei 4,5 kn = 2,23 kg (2,31 / 2,56 kg)
bei 5,0 kn = 2,89 kg (3,67 / 3,95 kg)
bei 6,0 kn = 4,79 kg (6,58 / 6,99 kg)

Bis zu 4 Knoten (7,4 km/h), also der noch gerade so erträglichen maximalen Wandergeschwindigkeit eines geübten Küstenkanuwanderers, sind die Unterschiede noch relativ gering. Ab 5 kn (9,3 km/h) machen sie sich jedoch deutlich bemerkbar und bei 6 kn (11,1 km/h) zeigt sich dann wirklich, dass "Länge läuft!" Aber, ein "FW 2000"-Fahrer muss sich dennoch gewaltig anstrengen, um auf die 6 kn zu kommen, und zwar mehr als die Fahrer der beiden anderen Kajaks, die nur mit 5 kn paddeln.

Folgerung: Die "Länge" eines Seekajaks ist nicht von zentraler Bedeutung für die normalen Küstenkanuwanderinnen und -wanderer; denn die paddeln selten über 7 km/h. Es kommt daher für sie vielmehr auf die richtige Mischung zwischen Länge, Breite und Volumen an. Die Länge sollte so zwischen 480 und 550 cm liegen, die Breite zwischen 52 und 60 cm und das Volumen hängt davon ab, wieviel Kilogramm das Kajak insgesamt transportieren soll (näheres hierzu findet man auf der
Daten:
Sea Kayaker , August 2001, S.12-14
Text: Udo Beier


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06.08.2001

Seeamt untersucht tödlichen Kajakunfall (Nordsee)

Die Affäre um den am 6.8.1998 im nordfriesischen Wattenmeer tödlich verunglückten Kajakfahrer Reimer Siemen dauert weiter an. Das Anklageverfahren wegen des strafrechtlichen Vorwurfs der fahrlässigen Tötung gegen den verantwortlichen Schiffskapitän war bekanntlich nach Zahlung einer Geldbuße von DM 25.000.-endgültig eingestellt worden (KANU-SPORT berichtete darüber, Nr. 1/01, S. 38). Nach über drei Jahren macht jetzt aber endlich auch das zuständige Seeamt in Kiel den Fall zum Gegenstand einer seeamtlichen Untersuchung. Eine solche Untersuchung findet nach dem Seeunfallgesetz u.a. immer dann statt, wenn sich auf einer Seeschifffahrtsstraße ein Unfall unter Beteiligung eines Sportbootes ereignet hat. Als Seeschiffahrtsstraßen gelten z.B. auch schon die Bereiche der Elbe ab Hamburger Hafen, der Weser ab Bremen und vieler anderer Binnenflüsse mit Zugang zu den großen Strömen und dem Meer (s. im einzelnen § I der SeeSchStrO).
Im vorliegenden Fall hatte das Seeamt jedoch bislang eine Untersuchung abgelehnt, weil das Kajak, Faltboot und auch das Seekajak keine Sportboote im Sinne des Seeunfallgesetzes seien. Dabei hat es auf eine entsprechende Grundsatz-Entscheidung des Bundesoberseeamtes in Hamburg vom 21.1.1988 verwiesen. Die vom Bundesoberseeamt entwickelte Definition zum Begriff eines Sportbootes im Sinne des Seeunfallgesetzes war jedoch immer fragwürdiger geworden und steht jetzt im Fall des Reimer Siemen nach der alten Entscheidung vom 21.1.1988 erstmals erneut auf dem Prüfstand.
Wird dem Kajak endlich der Status eines Sportbootes zugebilligt, könnten jedenfalls zukünftig schwere Kajakunfälle auf vielen Wasserstraßen und an der Küste im Bereich der SeeSchStrO einer seeamtlichen Untersuchung zugeführt werden. Davon wäre eine fachkundigere und gerechtere Aufklärung der Unfallursachen und des menschlichen Fehlverhaltens auf See zu erwarten. Deshalb machen auch die Zivil- und Strafgerichte in der Regel die Feststellungen des Seeamtes zur Grundlage ihrer Entscheidungen. Für das bereits beendete Strafverfahren gegen den angeklagten Schiffskapitän allerdings kommt die jetzt vom Seeamt terminierte Untersuchung zu spät. Nicht jedoch für ein drohendes neues Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung gegen den ersten Steuermann. Dieser hat sich diesmal als Beteiligter neben dem Schiffskapitän im seeamtlichen Verfahren zu verantworten. Auch in dieser Hinsicht darf man sehr gespannt sein, nach welchen seemännischen Grundsätzen das Seeamt das Verhalten von Kapitän und erstem Steuermann für das tragische Schicksal des Reimer Siemen beurteilt.
Die Verhandlung vor dem Seeamt ist öffentlich und findet am Dienstag, den 21. August 2001 um 10 Uhr im Nordseesaal im Hause der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in 24106 Kiel, Hindenburgufer 247 statt.
Text: Carlo Schagen, Hamburg Info: Kanu-Sport, Nr. 8/01, S.44
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03.08.2001

Alaska (Registrierung)

Am 01.01.01 ist Alaskas neues "Boat Registration and Safety Law" in Kraft getreten. Ab sofort müssen alle Boote über 10 Fuß Länge - motorisiert oder nicht, also auch Kajaks, Kanus, Rafts - ein Registriernummer des Staates Alaska tragen. Das Gesetz gilt für alle Gewässer, Wildwasser wie Küste. (Zusätzlich wird gefordert, dass für jede Person eine Schwimmweste an Deck sein muss.)

Grund ist die Etablierung eines Boat Safety Programms; denn in Alaska passieren in den letzten Jahren extrem viele Bootsunfälle, weit mehr als in anderen Staaten der USA, die ein entsprechendes Programm bereits besitzen. Zur Finanzierung dieses Programms ist eine Registrierpflicht der Boote mit einer Gebühr eingeführt worden, die für muskelkraftbetriebene Boote $ 10,- für 3 Jahre beträgt. Ein Artikel in der Broschüre "Alaska COAST - Alaska`s Outdoor Recreation Magazine" vom Juli 2001 zeigt, wie kontrovers dieses Thema dort gesehen wird. Ein Topo, mit dem man sich sicher auch auf Wildbächen ertränken könnte, braucht nicht registriert zu werden, ein größeres 3,30 m Boot ist registrierungspflichtig (10 Fuß = 3,048 m). Fatal: ein Jetski, diese unheimlichen übermotorisierten Waterbikes brauchen keine Plakette, friedliche Faltboote dagegen müssen ein Pickerl haben.

Zur Info seien hier zwei Internetquellen angegeben:
www.state.ak.us/dmv/reg/boat.htm und www.alaskaboatingsafety.org.
Was bedeutet das für uns - Ausländer? Glücklicherweise hat man uns weitgehend verschont; denn es gibt u.a. für die folgenden Boote Ausnahmen von der Registrierung:

a) Ein Boot ohne mechanischen Antrieb, welches einem "non-resident" gehört (also einem Ausländer oder nicht-Alaskaner) und nicht länger als 30 Tage im Kalenderjahr (in Alska) benutzt wird.
b) Ein Boot mit Dokumenten eines US oder ausländischen Staates.

Also überwiegend Entwarnung für uns Europäer, wenn wir mit unserem eigenen Boot aus der Heimat nach Alaska in die Ferien fahren. Leiht man sich jedoch in Alaska ein Boot, sollte man darauf achten, dass der Verleiher das Boot registrieren ließ und mit einer entsprechend Plakette versehen hat.

Wir waren jetzt im Juli am Prince William Sound und hatten viel Regen. Tipp: fahrt im Juni - dann soll es viel trockener sein. Übrigens, den Registrieraufkleber fanden wir mittlerweile überall an den Kajaks - nur: wir hatten unsere Faltboote mitgenommen und waren ohne - aber keiner fragte uns.

Text: Wolfgang Bisle (KVU Bremerhaven) - LKV Bremen, Küstenbeauftragter -
www.kvu.der-norden.de/kajak/canusa/index.html
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03.08.2001

Bernstein-Museum

Wer kennt sie nicht, diese Kameradinnen und Kameraden, die unterwegs entlang der Nord- und Ostseeküste jede Gelegenheit wahrnehmen, um einen Sandstrand nach Bernstein zu suchen. Für all jene, die auch erfahren möchten, was es mit dem Bernstein auf sich hat, und für alle anderen, die sich gerade in St.Peter-Ording befinden und wegen schlechten Wetters nicht weiter paddeln könne, bietet sich ein Besuch des Bernstein-Museum in St.Peter-Ording an. Hier erfährt man etwas über die Entstehung und Kulturgeschichdte dieses Baumharzes. Außerdem kann man einen nachgebauten Bernstein-Urlaub besichtigen. Schließlich bekommt man Tipps mit, wie man nach Bernstein sucht.
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9.30-18.00 Uhr; Sa: 9.30-13.00 Uhr; So: 11.00-18.00 Uhr.
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03.08.2001

"Könige der Nordsee" (Wanderausstellung in Husum)

Bis zum 17.09.01 ist eine Ausstellung im Nordfriesischen Museum zu besichtigen. Die Exponate steuerten insgesamt 25 verschiedenen europäischen Museen bei. Sie zeigen etwas vom Leben der "Könige der Nordsee", die zwischen 250 bis 850 n.Chr. um das "mare friesicum" zu Hause waren. Anschließend wird die Ausstellung in Stavanger und Newcastle gezeigt.

Quelle: Nordfriesisches Museum Ludwig-Nissen-Haus, Herzog-Adolf-Str. 25, 25813 Husum - nf-museum.nissen-haus@gmx.de
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01.08.2001

"Leave No Trace Principles for Kayakers" (Umweltschutz)

Im "Sea Kayaker" berichtet Lynn Morrison in ihrem Beitrag "Tread Lightly. Leave no trace Principles for Kayakers", wie wichtig es es, dass man unterwegs beim Küstenkanuwandern (insbesondere beim Lagern, Übernachten und Wandern) möglichst wenig Spuren hinterlässt. Er nimmt dabei Bezug auf das nationales Bildungsprogramm "Leave No Trace" (LNT).

Quelle: Sea Kayaker, Aug. 2001, S.49-54 - www.seakayakermag.com
weitere Infos: LNT-website: www.LNT.org
deutsche Literatur: Martin Zwosta: Minimal Impact. Outdoor - naturverträglich. C.Stein-Verlag 1999.
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22.07.2001

Seenotfunkbaken

Bislang gab es noch keine leistungsfähigen Seenotfunkbaken (EPIRB = Emergency Position Indication Radio Beacon; PLB = Personal Location Beacons, die zugleich auch handlich waren (vgl. auch Kanu-Sport, Nr. 6/00, S.268ff.). Der Hersteller Pains Wessex bietet nun als erste endlich ein Gerät an, dass auch für das Küstenkanuwandern geeignet ist:

"Fastfind Plus" (Maße: 78,4x146x48,5mm; 260 gr.; bis 10 m waterproof)

Es verfügt über einen eingebauten GPS-Empfänger (12-Kanäle) und sendet über 406 MHz ein Signal, welches per Satellit (COSPAS-SARSAT-System; Abdeckung von >75°N bis 75° S) empfangen wird. Zusätzlich sendet es über 121,5 MHz ein Peilsignal aus, welches von SAR-Rettungskräften angepeilt werden kann. Die Alarmierungszeit soll 3 Minuten und die Positionsgenauigkeit soll innerhalb von 30 Metern liegen. Das einzige was stört, ist der Preis von ca. DM 2.600,-.

Es gibt wohl noch eine Gerätevariante ohne GPS für ca. DM 2.200,-. Die Alarmierungszeit soll jedoch bei 90 Minuten und die Positionsgenauigkeit innerhalb von 3 Seemeilen liegen. Natürlich führt das Peilsignal jeden mit Peilsuchgerät ausgerüsteten Retter zum verunglückten Kanuten. Aber es dauert halt etwas länger.

Infos gibt es bei:
Pains-Wassaex Safety Systems: www.pwss.com
McMurdo Litd.: www.mcmurdo.co.uk
Pyrol Pol (Händler): pyropol@aol.com
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22.07.2001

Gesetz über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer)

Was das Betreten & Zelten im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" betrifft, so können aus dem im Mai 2001 novellierten Gesetz über den Nationalpark folgende Schlussfolgerungen gezogen werden:

a) Das Betreten der "Ruhezone" (Zone I) ist zum Wattwandern und Wandern nur auf hierfür zugelassenen Wegen und Routen erlaubt. (§11, Punkt 1.)

Welche Wege/Routen zugelassen sind, entnimmt man den örtlichen Inselkarten. Es ist davon auszugehen, dass auch in Zukunft - mit Ausnahme der östlichen Inselspitzen von Juist, Langeoog, Wangerooge- entlang des Spülsaums der Brandungsseite gewandert und mit Kanus angelegt werden darf. Demgegenüber unterliegen die Wattseiten der Inseln größeren Beschränkungen, die unbedingt zu respektieren sind!

Weiterhin ist es der Besatzung von Sportbooten (hierzu zählen auch Kanus), die direkt neben einem die Ruhezone querenden Fahrwasser trocken gefallen sind, erlaubt, sich vorübergehend im Umkreis von 50 Metern um ihr Boot in der Ruhezone aufzuhalten. (§11, Punkt 4)

Zusätzlich ist es bislang von der Nationalparkverwaltung erlaubt worden, während des Küstenkanuwanderns je einen Trittstein entlang der Robinsbalje/Knechtsand und im Jadebusen zu betreten.

b) Das Betreten der "Zwischenzone" (Zone II) ist zu Fuß oder mit nicht motorgetriebenen Fahrzeugen (hierzu zählen auch Kanus) erlaubt. (§14, Abs. 1)
D.h. Man darf mit Kanus anlanden, die Zone II betreten und anschließend sein Boot z.B. zur Sicherung bis an den Dünenrand hochziehen.

Das Übernachten in der Zone II ist nur auf Sportbooten, die in der Nähe der Häfen der Ostfriesischen Inseln auf hierfür zugelassenen Flächen liegen, für eine Nacht zulässig. (§14, Abs. 1)
D.h. das Übernachten an Land - und somit auch das Biwakieren - ist in der Zone II nicht erlaubt.

c) Die "Erholungszone" (Zone III) darf nur für die Erholung genutzt werden (hierzu zählen: Gehen, Lagern, Baden und sportliche Betätigungen). Das Aufstellen von "Strandiglus" und ähnlich bewegbaren Einrichtungen sind erlaubt, sofern dies zur Ermöglichung der oben aufgezählten Nutzungen erforderlich ist (§15, Abs. 1). Es ist jedoch in der Zone III "insbesondere" verboten, "Campingzelte" aufzustellen. (§15, Abs. 2)

Daraus ist zu folgern, dass eine zeitliche Beschränkung z.B. des "Lagerns" und der "sportlichen Betätigungen" nicht vorgesehen ist, insofern ist das "Biwakieren" in der Zone III eindeutig zulässig. Das Aufstellen kleiner Zelt könnte unter "Strandiglus" bzw. "ähnlich bewegbare Einrichtungen", die "zur Ermöglichung der oben aufgezählten Nutzungen (hier: "sportliche Betätigungen") erforderlich (sind)", fallen; denn das Küstenkanuwandern ist eine traditionelle sportliche Betätigung. - Um den Interpretationsspielraum nicht auszureizen - denn die von Küstenkanuwanderinnen und -wanderern üblicherweise verwendeten kleinen, biwakähnlichen Zelte sind eigentlich nicht mit dem im Gesetz explizit aufgeführten "Campingzelten" vergleichbar - empfiehlt es sich dennoch, beim Lagern in der Zone III sich nicht zwischen den übrigen erholungssuchenden Touristen zu legen und beim Biwakieren bzw. Biwakzelten sich an die "1-Std.-Regelung" zu halten, d.h. das Biwak erst 1 Std. vor Sonnenuntergang aufzubauen und 1 Std. nach Sonnenaufgang wieder abzubauen.
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16.07.2001

Kroatien (Keine Registrierung von Seekajaks erforderlich!)

Die Frage, ob Küstenkanuwanderinnen und -wanderer in Kroatien gegen Entgelt ihre Seekajaks registrieren lassen müssen, scheint geklärt zu sei. Der DKV erhielt von der Botschaft der Republik Kroatien (Außenstelle Bonn) am 09.07.01 folgende schriftliche Auskunft: "Das kroatische Ministerium für Seefahrt, Verkehr und Kommunikation hat der Botschaft mitgeteilt, dass gemäß der Verordnung über Bedingungen der Seefahrt und des Aufenthalts ausländischer Boote nur Boote über drei Meter Länge u n d ausgerüstet mit einem Bootsmotor mit der Leistung von über 4 kW zur Registrierung beim Hafenamt verpflichtet sind, d.h. dass Kanus oder Kajaks, die länger als drei Meter sind, keiner Registrierungspflicht unterliegen."
Die Botschaft erbittet genauere Angaben über Fälle, bei denen eine Registrierung von Seekajaks trotzdem verlangt wurde, damit dem nachgegangen werden kann.
Info: Botschaft der Republik Kroatien, Außenstelle Bonn, Botschaftsrat Hrvoje Sagrak, Rolandstr. 52, 53179 Bonn, Tel. 0228/952920, Fax 0228/332154
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15.07.2001

Frankreich (Registrierung)

Wer als Küstenkanuwanderin und -wanderer entlang der französischen Küsten paddeln möchte und sich nicht gänzlich den nationalen Bedingungen Frankreichs unterwerfen will, kann sich bei DKV registrieren lassen. Siehe hierzu auch der Beitrag auf der DKV-Homepage www.kanu.de/spezial/kuestenpaddeln/index.html.
"Küstenkanuwandern in Frankreich: Allgemeine Infos".
Ab sofort sind nun auch an derselben Stelle die "Antragsunterlagen" einseh- und abrufbar.
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15.07.2001

Wasserdichte Mini-Radios

Sie sollen bis zu 30 m wasserdicht sein, über zwei Kopfhörer verfügen und leicht unter der Paddeljacke zu verstauen sein. Eigentlich ideal für das Küstenkanuwandern, wenn man an Land den (See-)Wetterbericht verschlafen hat und der nächste Bericht erst dann kommt, wenn man schon unterwegs ist!? Leider können nur UKW-Sender empfangen werden.
Weitere Infos: www.sound2wear.com oder contact@sound2wear.at.
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15.07.2001

Wasserdicht Hüllen für Handy bzw. GPS-Gerät

Z.B. bietet seit einiger Zeit die Firma Aquapac ( www.aquapac.de ) verschiedene Hüllen an. Solange sie ganz bleiben, sind sie - wenn man die Hüllen richtig verschließt - tatsächlich wasserdicht. Probleme bereiten jedoch jene Hüllen, in die zur Befestigung eines Bandes ein Loch eingestanzt und verschweißt ist; denn beim Hineinschieben des Handys bzw. GPS-Gerätes kann die Schweißnaht unmerklich aufgedrückt werden. Die Folge: Wasser dringt in die Hülle und kann das Gerät beschädigen.
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15.07.2001

Wasserfeste Trekkingsandalen

Die Firma Teva war hier einst einer der Wegebereiter dieses wasserfesten, trittsichern und luftigen "Fußschutzes". Wahre Wunderdinge wurden ihm angedichtet (z.B. "steigeisenfest"). Leider sind jene Modelle, die nur mittels Klettverschluss am Fuß gehalten werden, für das Küstenkanuwandern nur bedingt geeignet; denn das Haltevermögen des Klettverschluss lässt im Laufe der Zeit nach (z.B. wegen Verschleiß bzw. Verschmutzung). Die Folge: Wer dann mal sein Seekajak durch wadentiefen Schlick ans Land zieht, der kann urplötzlich seine Sandalen verlieren. Wenn man nicht plötzlich barfuß darstehen will, sollte sich deshalb nur für ein solches Modell entscheiden, welches z.B. per Steckverschluss vor unbeabsichtigtem Abreißen geschützt ist. Die Firma "Merrell" (Ono Sandale) (ca. DM 150,-) (erhältlich z.B. bei www.9feet.com ) und die Firma "Teva" (Approach) (ca. DM 200,-) (erhältlich z.B. bei info@zoelzer.de ) bieten eine solch eine Sandale an.
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10.7.2001

Sicherheit (Schulterluxation)

In Kanu-Sport erschien ein Beitrag von Axel Bauer und Sigrun Schule über "Die ausgekugelte Schulter - eine typische Verletzung im Kanusport?" - Es werden wohl nur die Probleme beim Wildwasserfahren beschrieben. Aber diese können "1 zu 1" aufs Brandungsfahren übertragen werden.
Auch wenn es terminologisch nicht ganz präzise zum Ausdruck gebracht wird, ist die Auskugelung der Schulter am ehesten zu vermeiden, wenn statt der "hohen Stütze" die "flache Stütze" angewendet wird. Sollte aber dennoch die "hohen Stütze" erforderlich sein, sollte vermieden werden, dass
1. "der Oberarm vom Körper wegbewegt wird oder von weit außen zum Körper herangeführt wird";
2. "der Oberarm nach hinten geführt wird";
3. "der Oberarm angehoben wird".

D.h. "eine Stütztechnik hinter dem Körper, vielleicht auch noch in weiter Auslage" sollte nicht angewendet werden. Vielmehr sollte "die Paddelarbeit vor dem Körper" erfolgen.

Eine Ursache für diese falsche Paddeltechnik:
1. "zu weit zum Bug hin eingestellt Fußstützen";
2. "Paddelneulinge lehnen sich hinten an und fallen so in die Rückenlage".

Quelle: Kanu-Sport, Nr. 7/01, S.33-35.
(Einzelhefte: verlag@kanu.de)
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10.07.2001

Schweinswale (ca. jährlich 10.000 Tote Tiere in der Nordsee)

In "Watt-report", einem Newsletter der Schutzstation Wattenmeer, erschien ein Beitrag über "Schweinswale verenden zu Tausenden", in dem darüber berichtet wird, dass jährlich 4.400 Schweinswale allein in den Netzen der dänischen Stellnetzfischerei verenden. Die Schutzstation Wattenmeer geht davon aus, dass insgesamt bis zu 10.000 Tiere in der Nordsee jährlich als Beifang zu Grunde gehen. In der irischen See kommen ca. 2.000 Tiere um. Es wird daher - nicht nur zum Schutz der Schweinswale - mehr fischereifreie Zonen in der Nordsee gefordert.

Quelle: Watt-report, Nr. 5/01 ( www.schutzstation-wattenmeer.de )
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10.07.2001

Das Wattenmeeer als "Weltnaturerbe"

Die Umweltminister Dänemarks, Deutschlands und Hollands wollen auf der nächsten Trilateralen Wattenmeerkonferenz in Esbjerg die Wattenmeerregion als Weltnaturerbe nominieren. Laut einer von den Ministerien in Auftrag gegebenen Studie stellt das Wattenmeer als eines der größten Feuchtgebiete der Erde einen außergewöhnlichen universellen Wert dar und erfüllt die Kriterien für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Welterbes. Der Antrag an die UNESCO soll in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung und den regionalen Interessengruppen erarbeitet werden.
Aus der Sicht des Küstenkanuwandern ist eine solche Nomination zu begrüßen, sofern damit die eigentlichen Gefahrenquellen dieser Region, die durch Meeresverschmutzung, Fischfang und Muschelernte, Massentourismus, Offshore-Windkraftanlagen, Militär-Schießerprobungsplätze verursacht werden, Einhalt geboten werden. Sollte jedoch diese zum Anlass genommen werden, den erholungs- und natursuchenden Menschen noch weiter auszusperren, wäre jedoch eine Anerkennung zu überdenken.
Info: Faltblatt "Das Wattenmeer als Weltnaturerbe - Eine globale Auszeichnung", erhältlich bei MUNV, Mercatorstr. 3, 24106 Kiel.
Internet: www.cwss.de und www.unesco.org/whc/
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10.07.2001

Schifffahrtsmuseen (Übersicht)

Wer auf seinen Touren entlang der Nord- und Ostseeküste von schlechtem Wetter überrascht wird, sollte mal einen Pausentag einlegen und - sofern in der Nähe - eines der folgenden Schifffahrtsmuseen besuchen:
Den Helder (NL): Helders Marine Museum - www.marinemuseum.nl;
Emden: Museumshafen Emden - www.emden-touristik.de;
Borkum: Schifffahrtsmuseum/Heimatmuseum/Nationalparkschiff Feuerschiff - www.borkum.de;
Juist: Küstenmuseum - www.juist.de;
Norderney: Museum im ehemaligen Rettungsschuppen (DGzRS) - www.dgzrs.de;
Neuharlingersiel: Buddelschiff-Museum - www.nordsee-urlaub.de/neuharlingersiel;
Carolinensiel: Deutsches Sielhafenmuseum - www.deutsches-sielhafen-museum.de;
Wangerooge: Inselmuseum Alter Leuchtturm - www.wangerooge.de;
Wilhelmshaven: Deutsches Marinemuseum - www.wilhelmshaven.de/marine-museum;
Wilhelmshaven: Küsten-Museum - www.wilhelmshaven.de;
Brake (Unter-Weser): Schifffahrtsmuseum der oldenburgischen Weserhäfen;
Bremerhaven: Deutsches Schifffahrtsmuseum und Alter Hafen - www.seestadt-bremerhaven.de;
Bremerhaven: Schiffergeilde - www.agdm.de/brmerha.htm;
Bremerhaven: Historisches Museum - www.historisches-museum.bremerhaven.de;
Bremerhaven: Hanse-Koggewerft - www.hanse-koggewerft.de;
Wremen: Museum für Wattenfischerei - www.sglandwursten.de;
Cuxhaven: Feuerschiff Elbe 1 - www.cn-online.de;
Cuxhaven: Wrackmuseum - www.cn-online.de;
Cuxhaven: Schiffsmuseum Duhnen - www.cn-online.de;
Stade (Unter-Elbe): Schwedenspeicher-Museum - www.schwedenspeicher.de;
Meldorf: Dithmarscher Landesmuseum;
Husum: Schifffahrtsmuseum Nordfriesland - www.schiffahrtsmuseum-NF.de;
Langeness (Ketelswarft): Kapitän-Tadsen-Museum - www.langeness.de;
Wyk (Föhr): Dr. Carl-Häberlein-Friesen-Museum - www.foehr.de;
Keitum (Sylt): Sylter Heimatmuseum - www.sylt-az.de;
Esbjerg (DK): Fiskeri- og Söfartsmuseet - www.fimus.dk;
Roskilde (DK): Vikingeskibsmuseet - museum@vikingeskibs-museet.dk
Svendborg (DK): Söfartssamlingerne i Troense - www.svendborgmuseum.dk;
Flensburg: Flensburger Schifffahrtsmuseum und Rum-Museum - www.flensburg.de;
Flensburg: Museumshafen - www.flensburg.de;
Schleswig: Wikinger Museum Haithabu - www.schleswig.de;
Laboe: Marine-Ehrenmal und U 995 - www.laboe.de;
Laboe: Freunde alter Schiffe Laboe - www.laboe.de;
Kiel: Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum - info@kiel-tourist.de;
Neustadt (Holstein): Ostholstein-Museum - www.oh-museum.de;
Travemünde: Passat-Hafen, Priwall - www.luebeck-tourismus.de;
Lübeck: Museum Holstentor - www.luebeckmuseen.de;
Lübeck: Museumshafen - www.luebeckmusee.de;
Wismar: Schabbellhaus - www.schabbellhaus.de;
Wismar: Alter Hafen - www.wismar.de;
Rostock: Schifffahrtsmuseum - www.rostock.de;
Prerow (Darß): Darß-Museum - www.ostseebad-prerow.de;
Zingst: Heimatmuseum "Haus Morgensonne";
Bodstedt (Bodden); Traditionshafen Bodstedt - www.tv-fdz.de;
Stralsund: Deutsches Meeresmuseum und Nautineum Dänholm - www.meeresmuseum.de;
Stralsund: Marinemuseum Dänholm - www.stralsund.de;
Göhren (Rügen): Museumsschiff "Luise" und Mönchguter Museum;
Greifswald: Schonerbrigg "Greif" und Museumshafen - www.greifswald.de/sport/greif/home/htm und: www.greifswald-online.de/vv/meseumshaven;
Wolgast: Museumshafen - www.Stadtnet.com/wolgast;

Quelle: K.Müller-Urban/E.Urban: Schifffahrtsmuseen. Museums- und Traditionsschiffe. 2001 (200 S.)
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03.07.2001

Elektrische Lenzpumpen

Die Zeitschrift "Segeln" hat 13 sog. Bilgenpumpen getestet, die auch als Lenzpumpen für Seekajaks geeignet sind. Besonders gut scheint das Modell "1500" von Rule (4,8 A) zu sein, mit einer getesteten Förderleistung von 56 Liter/Minute bei 1 m Förderhöhe. Die schwächste Pumpe schaffte gerade mal 17 Liter.
Quelle: Segeln, Nr. 7/01, S.72-77 (Bestellung: Tel. 040/38906-159)
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03.07.2001

Malta

Die Zeitschrift "Segeln" bringt einen ausführlichen Bericht über die - auch für das Küstenkanuwandern geeignete - Inseln Malta und Gozo (ca. 260 km Rundkurs)
Quelle: Segeln, Nr. 7/01, S.98-105 (Bestellung: Tel. 040/38906-159)
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02.07.2001

Faltbootmuseum

Die Firma Klepper hat in Rosenheim ein Museum über die Geschichte der eigenen Firma und des Faltboots eröffnet.
Infos: www.klepper.de
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02.07.2001

Küstenmuseum (DK)

In Thyborön (dänische Nordseeküste) gibt es nur 100 m vom Strand entfernt ein Natur-Erlebniszentrum. Es vermittelt auf eindrucksvolle Weise Informationen über den Einfluss von Wellen, Wind und Strömung auf Menschen, Flora und Fauna.
Infos: www.kystcenteret.com
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02.07.2001

Vorsicht Zeckenbisse (Gesundheit)

Die Stiftung Warentest hat 18 verschiedene Mittel gegen Zecken getestet. Die folgenden drei Mittel wurden für "gut" befunden:
1. Zanzarin Bio-Hautschutz Lotion (nur in Apotheken erhältlich) (wirkt am besten und hält bis zu 6 Std. vor, schützt jedoch nicht gegen Mückenstiche);
2. Nexa Lotte natur Hautschutz-Milch (wirkt bis zu 6 Std.);
3. Autan Active Lotion (wirkt etwa 4 Std.).

Zecken fallen nicht von den Bäumen, sondern man streift sie von Büschen bzw. Gräsern ab. Anschließend krabbeln sie am Körper hoch und suchen sich einen besonders gut durchbluteten Platz. Zecken können im Wesentlichen die Infektionskrankheiten "Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME)" und "Lyme-Borreliose" übertragen. Schützende Bekleidung und als Ergänzung die Anwendung eines der drei genannten Mittel können die Gefahr verringern, von einer blutsaugenden Zecke gebissen zu werden.
Die FSME wird vom Frühjahr bis zum Herbst insbesondere von Zecken übertragen, die es u.a. entlang der ost-schwedischen Schärenküste, der Alandinseln, Gotland, Öland, Bornholm und der Ostseeküste (östl. Polen bis hoch nach Estland) gibt. Symptome der Infektion sind grippeähnliche Erscheinungen (Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen), die nach ca. 7-10 Tagen sich bemerkbar machen. Nach einer weiteren Woche treten Bewusstseinsstörungen, Lähmungserscheinungen auf, die im Koma enden können. Bei 2-3 % der Infizierten endet diese Art der Gehirnhautentzündung tödlich. Impfung ist möglich, aber nicht immer ohne Risiko.
Die Borreliose kann von jeder dritten Zecke übertragen werden, egal wo sie herkommt. Die Krankheit wird jedoch nicht sofort nach dem Einstich, sondern oft erst nach Stunden übertragen. Deshalb ist es empfehlenswert, am Ende des Tages den Körper nach möglichen Zecken abzusuchen, statt darauf zu warten, dass des nachts die blutsaugende Zecke sich durch einen Juckreiz bemerkbar macht. Symptome dieser Art der Infektion ist die "Wanderröte". D.h. einige Tage nach dem Zeckenbiss rötet sich die Haut rund um die Einstichstelle ringförmig. Es folgen dann Abgeschlagenheit, Benommenheit, Kopf-, Muskel-, vor allem unerklärliche Gelenkschmerzen und schließlich eine Gesichtslähmung. Borreliose muss mit bestimmten Antibiotika behandelt werden und zwar mit der stärksten Dosis und über mindestens 21 Tage. Anderenfalls kann die Infektion chronisch werden.
Quelle: test, Nr. 4/01, S.44-49 (www.stiftung-warentest.de)
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28.06.2001

Hallig Gröde und Hallig Langeness (Nordfriesisches Wattenmeer)

Der Bürgermeister von Gröde weist daraufhin, dass das Zelten und Biwakieren auf der Hallig Gröde nicht zulässig ist. Es wird nur geduldet, wenn ein Notfall vorliegt. Zuvor muss man sich jedoch bei ihm persönlich anmelden. Angelandet werden soll am Siel im Westen der Insel. Der Bürgermeister von Langeness erinnert daran, dass das Zelten und Biwakieren am "Nordmarsch"-Leuchtturm (Westspitze von Langeness) nicht erwünscht ist. Gezeltet werden soll allein auf der Wiese des Gastronoms von Hilligenley.
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27.06.2001

Test "Leichtgewichtszelte"

Die Zeitschrift "Outdoor" hat 8 verschiedene Zelte getestet. Am besten schnitt das Modell "Hilleberg Nallo 2" ab. Es war zugleich am reißfestesten. Das Modell "North Face Westwind" verfügte demgegenüber über die höchste Windstabilität. Leider ist mein Zelt "Vaude Hogan" nicht getestet worden.
Quelle: Outdoor, Nr. 6/01, S.58-65 (Tel. 0711/82-2500).
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27.06.2001

Haie in der Nordsee

250 Seemeilen nordwestlich von Esbjerg (DK) fingen zwei Fischerboote hintereinander innerhalb weniger Stunden insgesamt knapp 500 Heringshaie. Das dies eine Seltenheit ist, belegen die Fangzahlen aus dem letzten Jahr, in dem kein einziger - bis zu 4 m langer und 150 kg schwerer - Heringshai in der Nordsee ins Netz ging. Ein Glückfall für die Fischer, ein bedauerlicher Fall aus der Sicht des Artenschutzes!
Was für Haie schwimmen eigentlich sonst noch in der Nordsee?
10 Haiarten sind bekannt:
"Blauhai" (4 m lang, gefährlich für den Menschen, aber sehr selten);
"Dornhai" (1 m, jeder hat sicherlich schon etwas von ihm gegessen, nämlich die "Schillerlocken");
"Fleckhai" (1 m, nördl. Nordsee);
"Grauhai" (5 m);
"Fuchshai" (5 m, sehr selten);
"Glatthai" (2 m, selten, südl. Nordsee);
"Hundshai" (2 m, häufig, südl. Nordsee);
"Katzenhai" (1 m, vereinzelt vor Helgoland)M;
"Riesenhai" (Walhai) (9 m, Planktonfresser).
Quelle: Hamburger Abendblatt v. 27.6.01
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26.06.2001

Einreise "Polen"

Wer von Usedom (Brandungsseite bzw. übers Kleine Haff) nach Polen paddeln möchte, z.B. um Usedom bzw. Wolin zu umrunden, muss sich anschließend sofort bei den zuständigen polnischen Grenz- und Zollabfertigungsstellen melden:

1. Anreise über das Kl. Haff:
Kommt man vom Kleinen Haff (westl. Stettiner Haff) meldet man sich zunächst im Hafen von Uckermünde bei den deutschen Behörden ab (Hinweis: Es ist auch möglich, sich telefonisch bei der Grenzabfertigungsstelle Ahlbek (Tel. 038378/465110) abzumelden.) und anschließend zunächst beim polnischen Grenzwachboot, das i.d.R. in der Nähe der Grenztonne 15 und 16 bzw. 17 und 18 liegen soll, und dann in Neuwarp (Nowe Warpno / Festland) bei den polnischen Hafen-Behörden (östlich des Fischereihafens) an. D.h. ein "Sprung" direkt von Usedoms Südküste hinüber nach Wollin ist nicht zulässig!

2. Anreise über die Ostsee:
Paddelt man entlang der Ostseeküste von Usedom meldet man sich telefonisch bei der Grenzabfertigungsstelle Ahlbek (Tel. 038378/465110) ab und in Swinemünde (Swinoujscie / Wolin) bei den polnischen Hafen-Behörden (am östlichen Ufer der Swina kurz vor der Einmündung in die Ostsee) an. - Unter Umständen bietet es sich auch an, frühestens beim Seebad Ahlbeck (Ostseeküste) anzulanden und dann per Bootswagen den für Fußgänger offenen Grenzübergang nach Polen zu überschreiten. Danach könnte man dann weiter zur polnischen Ostseeküste von Usedom ziehen und dort wieder einsetzen. Aber nötig ist das nicht! Bei der Ausreise nach Deutschland läuft dann alles in umgekehrter Reihenfolge ab.

Bei der Einreise mit mehreren Kajaks (sonst genügt ein gültiger Personalausweis) sollten vorsichtshalber - wie bei Segelbooten üblich - je zwei Kopien der "Mannschaftsliste" vorgelegt werden, und zwar zum einen für die Grenz- und zum anderen für die Zollabfertigung. In der Mannschaftsliste muss u.a. folgendes aufgeführt werden:
1. Vor- und Nachname der Fahrtenleitung, Geburtsdatum, Geburtsort sowie Passnummer der Fahrtenleitung 2. Name des zuletzt angelaufen Hafen sowie die voraussichtliche weitere Route;
3. Anzahl der Kajaks
4. Name und Registriernummer aller einzelnen Sportboote (übertragen auf Seekajaks: Name des Kajaks, Name des zugehörigen Vereins inkl. Hinweis auf DKV-Zugehörigkeit); einschließlich der Angabe über die zu jedem Kajak gehörenden Personen (hier: Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Geburtsort sowie Passnummer).
Bei der Einreise muss der Personalausweis noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Link: www.elwis.de (gehe zu: Freizeitschifffahrt, Sportschifffahrt Polen)
Quelle: DSV-Verlag (Hrsg.), Hafenhandbuch Polen, Update 2000, S.4 (DM 10,-), welches von den wichtigsten Häfen Skizzen enthält, z.B. auch von Swinemünde, Neuwarp und Dievenow (Ostende Wolin).
Literatur: Dinter,W.: Im Faltboot rund um Wolin. Seekajak 59/97, S.26-30.
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23.06.2001

Lehrbuch "Kanufahren"

Jürgen Gerlach hat neben seinem Standardwerk "Der Kajak", Herford 1996, ein weiteres Buch herausgegeben: "Richtig Kanufahren", BLV 2001. Es wendet sich an Anfänger, enthält jedoch auch ein paar interessante Infos für Küstenkanuwanderer.
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20.06.2001

Inselkette Kornaten (Kroatien)

In der Zeitschrift Yacht wird ein ausführlicher Beitrag inkl. Kartenskizze über das auch für das Küstenkanuwandern interessante Revier der Kornaten gebracht. Insgesamt werden 12 geeignete Buchten aufgeführt und ihre Lage beschrieben (inkl. Foto). Es gibt einen Hinweis, dass das Kornaten-Archipel zum Nationalpark gehört und das z.B. Segler eine Eintrittsgebühr zu entrichten haben (ca. DM 13,- pro Person/Tag). Kassiert wird von Schlauchboot-Teams aus, die die Buchten aufsuchen. Weitere Infos sind bei der Kroatischen Zentrale für Tourismus erhältlich (60811 Frankfurt, Kaiserstr. 23, Tel. 069/252045), z.B. die Broschüre "Wassersport in Kroatien".
Quelle: Yacht, Nr. 12/01, S.36-46.
(Nachbestellung über Tel. 0521/559112; eMail: info@delius-klasing.de)
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20.06.2001

Kombinierte Land- & Seekarten (Ostsee)

Der Verlag Delius Kalsing hat für Usedom, Rügen/Hiddensee, Zingst/Darß/Fischland und die Schlei Seekarten-Broschüren (Umfang: je ca. 30 S.) herausgegeben, die neben den Wasser- auch Landstraßen und touristische Infos enthalten. Preis: je DM 19,80
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20.06.2001

Korsika (Frankreich) und Schlei (Schleswig-Holstein)

Unter www.korsika-toern.de bzw. www.schleinonline.de lassen sich interessante Infos über Korsika bzw. die Schlei abrufen.
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20.06.2001

Positionsbestimmung (Navigation)

Die Zeitschrift SEGELN veröffentlichte drei anschaulich geschriebene Sonderbeilage mit einem Umfang von insgesamt 48 Seiten zum Thema Positionsbestimmung auf dem Meer.
Quelle: Segeln, Nr. 5, 6 + 6/01.
(Nachbestellung über: segeln-Leserservice, Jessenstr. 1, 22767 Hamburg, Tel. 040/38906-159.
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30.05.2001

OSTSEE

In der Zeitschrift "YACHT" wird ein ausführlicher Beitrag über die Ostsee gebracht. Neben einem Artikel zur Wetter-Statistik findet man informative Fotos von der Lage von insgesamt 9 Häfen entlang der Küste von Mecklenburg-Vorpommern mit potenziellen Anlandemöglichkeiten für Küstenkanuwanderer. Weiterhin werden 11 Segelrevier vorgestellt (inkl. diversen Kartenausschnitten), die allesamt auch Bereiche mit einschließen, die zum Küstenkanuwandern geeignet sind: Limfjord, Skagerrak, Kattegat, Öresund, Aarhaus-Bucht, Großer Belt, Smaalandsfahrwasser, Dänische Südsee, Kleiner Belt, Schleswig-Holstein, Öland, Gotland, Kalmarsund, Stockholm, Aalandinseln, Polen bis St.Petersburg.

Quelle: Yacht, Nr. 10/01 v. 9.5.01, S.32-65
(Nachbestellung über Tel. 0521/559112; eMail: info@delius-klasing.de)
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18.05.2001

GPS-Geräte

In der Zeitschrift "Computer-Bild", Nr. 10/01, ist ein ausführlicher Beitrag inkl. Test von GPS-Handgeräten erschienen. Insgesamt wurden 10 Geräte getestet. Das bei Küstenkanuwanderern gebräuchlichste Geräte "Garmin GPS 12" kam auf den 4. Platz.

Was ist zum "Garmin GPS 12" zu sagen:
= Es besteht den "Falltest"
= und den "Feuchtigkeitstest" (jedoch wird nur überprüft, ob das Gerät "Spritzwasser" übersteht, d.h. auf eine wasserdichte Schutzhülle sollte nicht verzichtet werden).
= Beim "Genauigkeitstest" (Entfernungsmessung) schneidet es mit "hoch" ab (1,02 % Abweichung; die max. Abweichung des schlechtesten Gerätes liegt bei 4,08%).
= Lt. Bericht soll es zu "wenige Wegepunkte" haben, obwohl die max. Anzahl - wie bei allen anderen Geräten - bei 500 liegt.
= Demgegenüber wird die geringe Anzahl von "Routen" nicht bemängelt; sie liegt bei max. 20, es gibt jedoch Geräte, die über max. 50 Routen verfügen. Dies ist schon ein wichtiges Kriterium, damit wir nicht allzu häufig gespeicherte Routen löschen müssen, um Platz für aktuelle Routen zu bekommen.
= Die Betriebskosten/Std. (ein Maßstab für den Batterieverbrauch) sind mit 0,64 DM am höchsten, kein Gerät schneidet schlechter ab (Minimumwert: 0,41 DM). =
Leider wird nichts darüber ausgesagt, wie schwer das Ablesen der Werte durch Sonnenlicht gestört werden kann. Gerade beim Paddeln im Seegang ist es nicht immer möglich, das Geräte in die Hand zu nehmen, um es im Körperschatten abzulesen.

Was ist zu den anderen Geräte zu sagen?
= Der "Garmin Emap" (Platz 1) wird mit einem Druckknopf an der Seite angeschaltet, was Schwierigkeiten bereitet, wenn das Gerät in einer wasserdichten Schutzhülle steckt.
= Insbesondere gilt dieses Argument für "Garmin Etrex Legend" (Platz 2), "Garmin Etrex Venture" (Platz 3), "Garmin Etrex Summit" (Platz 5) und "Garmin Etrex" (Platz 9); denn deren Druckknöpfe/Schalter befinden sich überwiegend an beiden Seiten, so dass eine Einhand-Bedienung des Gerätes auf See von der Sitzluke eines Seekajaks aus fast nicht möglich ist.
= Übrigens, wer topographischen Karten verwendet (z.B. bietet sich das für Touren entlang der mecklenburgischen, vorpommerischen, dänischen, norwegischen, schwedischen und finnischen Küste an), sollte vorher prüfen, ob sein Wunsch-Gerät mit dem Karten-Koordinaten-System (meistens Gauss-Krüger-Koordinatensystem") dieser Karten arbeiten kann. Das betrifft insbesondere die Geräte "MLR SP 24 XC" (Platz 6), "Magellan GPS 320 u. 315" (Platz 7 bzw. 9).
Quelle: Computer Bild, Nr. 10/2001, v. 7.5.01, S.230-244.
(Nachbestellung über Tel. 01805/262615 bzw. eMail: asvabo@dsb.net)
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18.05.2001

UKW-HANDSEEFUNKGERÄT

Seit letztem Jahr dürfen endlich - wie z.B. französischen, britischen und amerikanischen - auch deutsche Küstenkanuwanderer ein UKW-Handseefunkgerät mit sich führen und nutzen. Die Bedingung sind:

= Sachkundenachweis (Beschränkt gültiges Betriebszeugnis),
= zugelassenes Gerät (gemäß Richtlinie EN 301178),
= Anmeldung bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Außenstelle Hamburg, Tel. 040/236550 (DM 125,- Anmeldegebühr plus DM 19,-/Jahr),
= zzgl. DM 49,-/Jahr für diejenigen, die den Seewetterbericht über die Küstenfunkstellen abhören möchte, Anmeldung bei DP07-Seefunk, Tel. 040/23855782 bzw. www.dp07.de.

In der Zeitschrift "YACHT" wird ein Test von 6 UKW-Handseefunkgeräten gebracht. Am Besten geeignet für Küstenkanuwanderer scheint mir das Gerät von Icom "IC-M1 Euro V" (erhältlich bei: Eissing, Tel. 04921/80070 bzw. www.eissing.com) zu sein:

= Es wiegt am wenigsten: 285 g (das schwerste Gerät wiegt 430 g),
= ist am handlichsten: 53x130x35 mm (das größte Gerät misst 63x142x48 mm und ist 75% voluminöser),
= hält 30 min. den Wasserdruck von 1 m Tiefe aus,
= hat eine Betriebszeit von 22 h (nur ein anderes hält 26 h durch, die anderen liegen zwischen 14 -18 h)
= und eine Ladezeit von 8 h (die anderen Geräte liegen zwischen 12 - 15 h).
= Leider kostet es ca. DM 930,- (die anderen Geräte liegen zwischen DM 600,- (nicht wasserdicht) und DM 1.290,-). = Außerdem soll die Sprachqualität beim Senden/Empfangen und die Lautstärke beim Empfang nur "mäßig" sein.

Das "IC-M1 Euro V" kann in 3 Leistungsstufen senden (0,5, 1,0 und 5,0 Watt) und verfügt als Extra über eine Lithium-Batterie (haltbar bis zu 15 Std.), was wichtig ist, wenn der Akku z.B. wegen zu geringer Nutzung einmal erschöpft sein sollte.
Solch ein UKW-Handseefunkgerät ist insbesondere für Fahrtenleiter und Ausbilder von Interesse, quasi als weitere Möglichkeit (neben Nicosignal, Seenotraketen, Handy, Seenotfunkbaken), einen Seenotfall zu melden. Ob ein im Wasser treibender Kanute mit einem solchen Geräte auf seinen Seenotfall aufmerksam machen und angepeilt werden kann, hängt davon ab, ob - wie beim Handy - "Sichtkontakt" zwischen Sender und Empfänger besteht. Bei hohem Seegang ist das jedoch zu bezweifeln. Ansonsten beträgt die Sendereichweite, die abhängig ist von der Höhe der Empfängerantenne, zwischen:
= zwei Kanuten max. 8 km (4 sm), = Kanute und Segelschiff max. 13-16 km (7-9 sm) und
= zwischen Kanute und Küstenfunkstelle max. 20-26 km (11-14 sm).
Quelle: Yacht, Nr. 10/01 v. 9.5.01, S.86-89.
(Nachbestellung über Tel. 0521/559112; eMail: info@delius-klasing.de)
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04.05.2001

DÄNEMARK (Übernachtungsmöglichkeiten)

Eine Aufstellung einiger zentraler Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Küste des niederländischen, deutschen und dänischen Wattenmeeres findet man unter:
www.kanu.de/spezial/kuestenpaddeln/index.html

Im folgenden soll auf eine Quelle aufmerksam gemacht werden, der man entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten entlang der dänischen Nordsee-, Kattegat- und Ostseeküste (inkl. Bornholm) entnehmen kann. Es handelt sich dabei um das folgende Buch:

CAMPING DANMARK 2001".
Offizielles Verzeichnis der 512 zugelassenen Campingplätze in Dänemark.
Hrsg. von Campingraadets Sekretariat (Köbenhavn), eMail:info@campingraadet.dk
Preis: DM 32,80 (erhältlich u.a. bei www.drgoetze.com).

Dieser Campingführer zeichnet sich dadurch aus, dass er von fast jedem Zeltplatz ein Foto zeigt, dem man exakt entnehmen kann, wie dicht der Platz an der Küste liegt und wie die Anlandemöglichkeiten für Küstenkanuwanderer aussehen.
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04.05.2001

ENGELMANPLAAT / HET RIF (Niederländisches Wattenmeer)

Wer westlich von Schiermonnikoog auf den Sänden Engelmanplaat bzw. Het Rif übernachten möchte, möge bedenken, dass laut Wassersportkarte:
1812 Waddenzee (oostblad) (erhältl. bei: www.seekarten-hamburg.de)
der Sand Het Rif und das unmittelbar darum liegende Watt neuerdings in diesem Jahr aus Naturschutzgründen vom 15.5. bis 1.8. gesperrt ist. Der südlich gelegene Sand Engelmanplaat ist nach Auskunft von Urs Steiner (DKV-Kajaklehrer) recht flach und somit nur für "mutige" Küstenkanuwanderer geeignet, und das auch lediglich bei günstigen Wind-/Gezeitenbedingungen und akzeptabler Hochwasser-Zeit. Auf alle Fälle sollte 1-2 Std. vor Hochwasser der Wasserstand geprüft werden, um notfalls die Zelte rechtzeitig abbauen zu können.
Übrigens, Urs Steiner teilt mit, dass in den Niederlanden im Laufe des Jahres die Sperrgebiete entsprechend den Bedürfnissen der Tieren eingerichtet werden. Also kann man schon mal ein "erweitertes Gebiet" vorfindet, was zu respektieren ist.
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03.05.2001

USA: On-line-Zeitschrift für Küstenkanuwandern

Unter dem Titel "The Sea Kayaker's Salty Dog" wird eine US-Amerikanische Zeitschrift herausgebracht, die nur im Internet erscheint. Wen es interessiert, der möge zu den folgenden Seiten surfen: www.seakayaker.com
Z.B. gibt es dort auch einen aufschlussreichen Beitrag zum Thema "Cold Water Immersion" unter: www.seakayaker.com/nykayak/randi-1.htm
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01.05.2001

KORSIKA (Befahrensbeschränkungen-Küste)

Wen es interessiert, welche Befahrungsbeschränkungen aus Gründen des Naturschutzes u.ä. entlang der Küste von Korsika bestehen, möge zu den folgenden Seiten surfen: www.yacht.de/archiv/2001/260401.html
In dem Beitrag "Neues vom Segelrevier Korsika" werden 10 Gebiete aufgeführt, von denen drei auch das Küstenkanuwandern betreffen.
Link: www.yacht.de
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30.04.2001

BODENSEE

Die Bodensee-Schifffahrtsverordnung (BSO) wird derzeit novelliert. Es ist beabsichtigt, dass die Schiffsführung bei Starkwind- oder Sturmwarnung am See "geeignete Vorsichtsmaßnahmen" ergreifen muss. Die Warnungen werden durch orangene Warnblinklichter am Ufer ausgelöst, wen Böen ab Stärke 6 Bft. zu erwarten sind. Als Vorsichtsmaßnahmen versteht man u.a. das verbleiben im Hafen, entsprechende Kursänderungen oder das Aufsuchen schutzbietender Bereiche. Für den Segelsport bedeutet das praktisch ein Fahrverbot. Ob das Paddeln dicht entlang des rettenden Ufers bei ablandigen bzw. auflandigen Wind erlaubt bleibt, ist noch zu klären.
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25.04.2001

SIMONSZAND (Niederländisches Wattenmeer)

Vor einigen Jahren war das Betreten des Simonszand erlaubt. 1998 wurde lt. Seekarte das Betreten vom 15.5.-1.9. verboten. Nach der neuesten niederländischen Seekarte:
Nr. 1812 Waddenzee (Oostblad), Ausgabe 2001
dürfen bis auf den SW-NW Sektor von Simonszand alle übrigen Bereiche auch innerhalb der Zeit vom 15.5.-1.9. wieder betreten werden.
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25.04.2001

Wetterbericht per SMS über das Handy

Wer DM 33,25 übrig hat, kann auch über sein Pre-Paid-Handy während seiner Ferien im In- und Ausland auf Bedarf 30x per SMS eine Kurzfassung über die Großwetterlage von Nord-/Ostsee bzw. Mittelmeer oder die Wetterlage einer einzelnen von den Wetterberichten her bekannten Region (beginnend beim Finischen Meerbusen, über Alandsee, Ostsee, Kattegat, Skagerrak, Südnorwegen (Fischer), Ost-Schottland (Forties), Nordsee, Ärmelkanal, Irische See (?), Biskaya, Mittelmeer, Adria, Agäis, Rhodos/Zypern) abrufen. Die Wetter-SMS enthält eine 36-Stunden-Vorhersage (mit 6-stdündigen Abstand) über eine gewünschte Station, und zwar bzgl. Windrichtung/-stärke, Böen, Wellenhöhe, Wetterart (z.B. Nebel, Regen, Gewitter), sowie Tag und Uhrzeit. Die Vorhersage wird jeweils um 12 und 24 Uhr aktualisiert und kann auch im Ausland abgerufen werden. Die Anmeldung kann erfolgen über www.yacht.de/wetter oder per Tel. 02173/1068002.
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01.04.2001

Ostseebroschüre "Natura 2000"

Unter dem Titel:
"Wind in den Segeln mit Natura 2000.
Von der Flensburger Förde bis zum Kleinen Haff"

ist eine für das Küstenkanuwandern außerordentlich interessante und übersichtlich gestaltete Broschüre (36 S.) herausgegeben worden. Auf 12 informativen Kartenausschnitten wird die gesamte deutsche Ostseeküste abgebildet. Dazu gibt es jeweils zu jedem Kartenausschnitt einen 2 Seiten umfassenden Bericht über Naturschutzgebiete, Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten und Häfen. Leider fehlt die Kennzeichnung von Zeltplätzen. Die Broschüre ist ein Gemeinschaftswerk von Umweltministerien und Seglerverbänden der betroffenen beiden Bundesländer. Sie kann bezogen werden u.a. beim Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein, Mercatorstr. 3, 24106 Kiel, z.B. über www.schleswig-holstein.de/landsh/service.html
(Suchstichworte: Umweltministerium/Verkehr).
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28.03.2001

Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer ("Atlas")

Nachdem im Ulmer Verlag ein "Umweltatlas Wattenmeer", Bd. 1: Nordfriesisches und Dithmarscher Wattenmeer" (1998, 270 S.) und Bd. 2: Wattenmeer zwischen Elb- und Emsmündung (1999, 200 S.) erschienen ist, der von den jeweiligen Nationalparkämtern in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt herausgegeben wurde, gibt es nun auch für den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer einen vergleichbaren "Nationalpark-Atlas". Er ist 168 Seiten dick und reichlich mit Karten und Bildern illustriert und bringt einen Überblick über das Wattenmeer von Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn, dessen Entstehung und Naturschätze. Gegen eine Schutzgebühr von DM 10,- (plus Porto) kann dieser Atlas beim Hamburger Infozentrum für Umwelt bestellt werden (Tel. 040/343536).
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erstellt von Ulrike Ewald - eMail an Ulrike Ewald