23.07.2008 Seekrankheit und Vitamin C (Gesundheit)

 

In der YACHT, Nr. 1/05 erschien von Prof. Dr. med. Reinhard Jarisch der Beitrag:

 

„Das Ende des Übels: Seekrankheit“

 

über den auf der DKV-Homepage berichtete wurde:

 

è www.kanu.de/nuke/downloads/Seekrankheit.pdf

 

In dem Beitrag vertrat R.Jarisch die These, dass Vitamin C dazu geeignet ist, den Ausbruch der Seekrankheit hinauszuzögern, zu mildern bzw. gar zu verhindern.

 

In der YACHT, Nr. 16/08, wird nun unter dem Titel:

 

„Gar nicht übel:

Die Ergebnisse der ersten Praxisstudie zur Seekrankheit liegen vor. Professor Reinhard Jarisch erklärt, warum Vitamin C dagegen hilft – auch wenn der eindeutige Beweis „hauchdünn“ verfehlt wurde.“

 

ein Interview mit R.Jarisch veröffentlicht. Das Resultat der Studie lautet:

 

 

R.Jarisch empfiehlt jedem, der unter Seekrankheit leidet, mal auszuprobieren, ab 1 Woche vor Tourenbeginn 1 bis 2 Gramm Vitamin C pro Tag zu sich zu nehmen. Wem das hilft, ist es die bessere Alternative zu den mit stärkeren Nebenwirkungen verbundenen Medikamenten.

 

Ansonsten hat er erkannt, dass „Histamin“ der Auslöser für Seekrankheit (= „Kineteose“) ist. Deshalb empfiehlt er weiterhin, ab 1 Woche vor Tourenbeginn nur Getränke und Lebensmittel zu sich zu nehmen, die über weniger „Histamin“ verfügen, z.B. Kochwurst (Leberwurst) statt Rohwurst (Salami) und Schinken; Streich- oder Butterkäse statt länger gereiften Hartkäse; frischen Fisch statt geräucherten Fischer oder Fischkonserven; Weiß- statt Rotwein; normales Bier statt Weizenbier; problematisches Gemüsesorten (= Sauerkraut, Spinat, Tomaten, Erdbeeren, Bananen, Walnüsse); problematische Backwaren (= hefehaltige Produkte).

 

Quelle: YACHT, Nr. 16/08, S.22-27 – www.yacht.de