05.07.2010 Neues über Seekrankheit (Gesundheit)

 

In der YACHT berichtet U.Janßen in dem Beitrag:

 

„Keine Magie, sehr effektiv, absolut sicher“

 

über Seekrankheit im Allgemeinen und „gezielte Atemtechnik“ zur Bekämpfung der Seekrankheit im Besonderem.

 

Im Folgenden sollen ein paar Punkte zu diesem Phänomen, von welchem ab und an auch Paddler betroffen sind, erwähnt werden:

 

Wenn die Informationen von ein oder zwei dieser Sensoren einander widersprechen, erhält das Gehirn verwirrende Muster von Signalen, und es wird einem schlecht.“

Der Hauptgrund für die Anfälligkeit ist eine natürliche Prädisposition, eine genetische Veranlagung.

Die zweite Ursache liegt offenbar an verschiedenen Substanzen im Körper (z.B. Hormone). … Frauen sind kurz vor Einsetzen ihrer Regel besonders anfällig (5:3 im Verhältnis zu Männern).“

Die intuitive Reaktion an Bord ist Ausatmen bei Vorwärtsneigung und Einatmen bei Rückwärtsneigung. Man atmet … da quasi automatisch gegen den mechanischen Schock an, und das ist in diesem Fall falsch. Als (die) Probanden im Simulator sich auf die entgegengesetzte Atmung konzentriert haben, waren die Effekte erheblich. Es funktionierte mit einem kleinen Zeitversatz sogar noch besser. …. Wichtig ist nur, dass … moderat und regelmäßig Luft geholt wird. …

Man begibt sich durch kontrollierte Atmung ein wenig in einen meditativen Zustand …. Außerdem vermittelt gleichmäßiges Luftholen dem Gehirn, dass alles in Ordnung ist. So lange man atmet, wird der Reflex des Erbrechens zu unterdrücken versucht.“

 

Nun, auch beim Küstenkanuwandern kann einem schlecht werden, z.B.

 

 

Text: U.Beier

Quelle: YACHT, Nr. 15/10, S.60-67 –