26.07.2002 Geplante Schutzgebiete im niedersächsisches Wattenmeer (Revier)

Die Nationalparkverwaltung Wilhelmshaven hat auf einer gemeinsamen Sitzung am 13.05.02, zu der die betroffenen Sportboot- und Naturschutzverbände eingeladen waren, ein Konzept zur Neuabgrenzung der RSG/VSG vorgestellt. Dies ist nötig geworden, da eine Anpassung der Befahrensverordnung (NPNordSBefV) an die novellierten Nationalparkgesetze der drei Nordsee-Küstenländer ansteht (Zur derzeitigen Gesetzeslage siehe: www.kanu.de/natur/tritts.htm ).

Die nunmehr in zwei Übersichtskarten präsentierten Vorschläge der Nationalparkverwaltung (NPV) stellen sicherlich Maximalforderungen seitens des Naturschutzes dar. Das kann als legitim angesehen werden, da zuvor z.B. von der Wattseglervereinigung "Soltwaters e.V." siehe: www.soltwaters.de ) ebenfalls Maximalforderungen präsentiert wurden. Es ist jedoch zu hoffen, dass es möglich sein wird, einen Kompromiss zu finden, mit dem alle Seiten leben können, die Sportbootverbände als auch die Naturschutzverbände. Der Vorschlag der Nationalparkverwaltung kann dabei als Ausgangspunkt für die auf der nächsten Sitzung am 19.08.02 anstehenden Kompromissverhandlungen betrachtet werden.

Der DKV hat hierzu eine Stellungnahme erarbeitet, in der er zum einen zu den allgemeinen Problematik von speziellen Schutzgebieten (RSG/VSG) Position bezieht und zum anderen konkrete Korrekturvorschläge zum Grenzverlauf von insgesamt 15 Schutzgebieten unterbreitet. Das DKV-Papier kann auf der Homepage des Hamburger Kanu-Verbandes e.V. eingesehen werden:

www.hamburger-kanu-verband.de > "Küstenkanuwandern" > "Weitere Infos"

Text: Udo Beier