04.08.2003 Vogelschutzinsel Trischen (Wattenmeer) (Natur)

Im HAMBURGER ABENDBLATT berichtet I.Rometsch in dem Beitrag

"Ganz allein im Wattenmeer"

über das "Vogelparadies Trischen". Jedes Jahr kommen bis zu 350.000 Rast- & Brutvögel. Fast alle europäischen Brandgänse mausern sich rund um Trischen. Schon 1909 wurden Vogelwarte eingesetzt, um die zahlreichen Eierdiebe & Jäger abzuwehren. Seit 1936 steht die 200-Hektar-Insel unter Naturschutz. Das Eiland wandert pro Jahr ca. 30 m nach Osten. Wenn sich die Wind- und Strömungsverhältnisse nicht ändern, stößt Trischen in ca. 400 Jahren am Festland an.

Trischen ist eine von 15 Vogelschutzinseln/-sänden im deutschen Wattenmeer (von West nach Ost:: Lütje Hörn, Kachelotplate, Memmert, Minsener Oog, Alte Mellum, Scharhörn/Nigehörn, Trischen, Süderoogsand, Süderoog, (Südfall), Norderoogsand, Norderoog, Japsand, Habel, Kormoraninsel). Betreut/bewacht wird sie vom Vogelschutzwart und Dipl.-Landschafts-Ökologe Steffen Oppel (27). Im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) lebt er von März bis Oktober auf der Insel. Kein Tourist darf dieses naturbelassenste Stück Schleswig-Holstein betreten. Er lebt in einer Holzhütte 6 m über dem Boden.

Quelle: HAMBURGER ABENDBLATT v. 04.08.03 - www.abendblatt.de

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