20.06.2005 Windparks: Keine Gefahr für Seevögel (Natur)

 

Im HAMBURGER ABENDBLATT wird in dem Beitrag:

 

„Seevögel erkennen Windparks und fliegen sicher hindurch“

 

darüber berichtet, dass dänische Forscher vom Institut für Umweltforschung in Rønde mit Hilfe hochauflösender Radargeräte herausgefunden haben, dass „wandernde Seevögel die vor ihnen aufragenden Rotoren von Offshore-Windparks zuverlässig erkennen und selbst in der Nacht auf sicheren Korridoren durch die Reihen der Anlagen fliegen. … Lediglich 1 % aller Gänse und Enten kommen den Rotorblättern so nahe, dass sich überhaupt ein Kollisionsrisiko ergebe.“

 

Natürlich könnte man sich fragen, weshalb solch ein Aufwand betrieben wird, um den Vogelflug per Radar zu beobachten. Reicht es nicht einfach aus, die Anzahl von Vögeln zu zählen, die über Land von Windkraftanlagen erschlagen werden? Umweltschützer bemängeln jedoch bei solch einem Untersuchungsgang, dass „viele Opfer z.B. von Füchsen gefressen werden, bevor sie gefunden werden und damit in die Statistik gelangen.“

 

Quelle: HAMBURGER ABENDBLATT v. 20.06.05 – www.abendblatt.de