05.08.2011 Ulm – Australien: Oskar Speck und Sandy Robson (Abenteuer)

 

In KANU-SPORT berichtet Uschi Zimmermann in dem Beitrag:

 

„Auf den Spuren Oskar Specks:

Sandy Robson will von Ulm nach Australien paddeln.“

 

über die Absicht der Australierin Sandy Robson (43), es dem Deutschen Oskar Speck nachzumachen und von Deutschland nach Australien zu paddeln.

 

Oskar Speck paddelte in den Jahren 1932-1939 im Faltboot an die 50.000 km nach Australien. Nun versucht es Sandy Robson in LETTMANNs MAGELlAN HV (550x58cm; ca. 365 Liter Volumen), nachdem sie eine Rund-Australien-Tour nach 6.000 km und einem Krokodilangriff abbrach.

 

Seit dem 14.05.11 versucht sie nun, die Strecke von Oskar Speck nachzupaddeln bzw. nachzufahren; denn manche Passagen wurden nicht per Kajak zurückgelegt. Insgesamt hat sie sich dafür die nächsten 5 Jahre vorgenommen, die jedoch nicht in einem Stück gepaddelt werden. Vielmehr wird sie zwischendurch immer mal wieder nach Australien zurückkehren, um sich durch Arbeit genügend Geld für ihre Traumtour zu verdienen.

 

Wer daran interessiert ist, wo Sandy Robson sich gerade befindet, der kann das u.a. auf ihrer Homepage und der Homepage des australischen VSKC verfolgen:

 

è www.sandy-robson.com

è http://www.vskc.org.au/ExpedDashboard.asp?ExpedID=13 (der aktuelle Tourenverlauf)

 

Übrigens, am 21.08.11 hat sie die türkische Küste erreicht … per Fähre von Rhodos nach Maramaris.

 

Anschließend berichtet Uschi Zimmermann in dem Beitrag:

 

„Panorama: Oskar Specks Weltreise im Faltboot

Ulm – Australien: 50.000 Kilometer im Kajak“

 

über Oskar Specks Tour, die er 1932 als 25-jähriger startete. Wirtschaftliche Not veranlasste ihn dazu, in die Ferne zu paddeln. Zunächst wollte er nur nach Zypern, um dort in einer Kupfermine zu arbeiten. Aber dann zog es ihn weiter in Richtung Australien. 4 Faltboote „verbrauchte“ er. Als er 1939 Australien erreichte, war der 2. Weltkrieg ausgebrochen. Bis Ende 1945 wurde er als möglicher Nazi-Spion interniert. 1995 starb er in Australien … als Australier und „Volksheld“.

 

Quelle: KANU-SPORT, Nr. 7/11, S.26-27 und 28-29 – www.kanu.de