03.03.2006 Helgoland retour (Revier/Inland)

 

Im SEEKAJAK berichtet Matthias Panknin in dem Beitrag:

 

„Einmal anklatschen und dann zurück (Helgolandfahrten Teil 1)“

 

über eine 1997 nicht ganz gewöhnliche, vielmehr – nicht zur zum damaligen Zeitpunkt - einmalige Tour, und zwar eine Retour-Tour von St. Peter-Ording nach Helgoland und zurück. Das sind wohl nur 100 km, die in ca. 19 Std. zurückgelegt wurden, und dies mit wechselnd starker Strömung, aber die wurden nicht entlang eines Flusses, Kanals oder See gemeistert, sondern auf der Deutschen Bucht, und zwar im Rahmen einen echten Off-Shore-Tour; denn Helgoland liegt ca. 50 km von der schleswig-holsteinischen Küste entfernt. Begleitet hatte ihn dabei Karl Wolfner. Beide waren Teilnehmer der von mir organisierten Brandungsübungen in St. Peter-Ordning. Da mal wieder keiner Brandungsbedingungen herrschten nutzten sie die Chance für diese erste Spritztourbefahrung nach Helgoland und zurück.

 

Im Teil 2 berichtet Matthias Panknin u.a. über zwei weitere Helgolandfahrten, die er solo bzw. mit anderen unternahm.

 

Matthias Panknins Fazit ist:

 

Deshalb muss bei so einer Fahrt ‚alles stimmen’. Damit meine ich vor allem das Wetter, das Wetter und noch mal das Wetter. Dann die Ausdauer/Fitness und das Wohlbefinden ohne Seekrankheit über einen halben Tag auf See in einem kleinen Boot, voll auf sich allein gestellt. Und natürlich die Navigation (notfalls auch ohne GPS) incl. der ganz wichtigen Kenntnisse über die Stromstärken und –richtungen während verschiedener Tidenzeiten in der Deutschen Bucht.

Ich habe für mich festgestellt: Um wenigstens einmal ohne Wetterrisiko nach Helgoland fahren zu können, musste ich bereit sein, etwa zehnmal die Tour erneut zu planen, Urlaub zu nehmen und sämtliche Ausrüstung zu packen, um dann in den allerletzten Stunden vor der Abfahrt schließlich doch aufgrund der Wetterprognose alles hin zu schmeißen. …

Ob ich noch mal hin will? Nein – ich denke nicht. … 3 mal auf eigenem Kiel glücklich hin und zurück ohne die Fähre nehmen zu müssen, reichen mir. Alle guten Dinge sind 3 und man soll das Unglück ja auch nicht herausfordern.“

 

Zum Schluss werden noch ein paar Helgolandtouren andere Kanuten aufgezählt. Besonders erwähnenswert sind dabei:

 

 

Nicht Erwähnung findet dabei eine Tour, auf die mich Carlo Schagen hingewiesen hat:

 

 

Quelle: SEEKAJAK, Nr. 100/06, S.42-49 – www.salzwasserunion.de

Internetberichte über Helgolandtouren:

H.J.Otto è www.kanu.de/nuke/downloads/Tour-Hamburg-Helgoland.pdf

U.Beier è www.kanu.de/nuke/downloads/Tour-Rund-Hegloland.pdf