10.04.2008 Helgoland: Bald wieder vereinigt? (Revier/Inland)

 

Ein Student der TU-Harburg hat es vor einigen Jahren in seiner Diplom-Arbeit vorgeschlagen. Jetzt ist das von einem Harburger Bauunternehmen aufgegriffen worden. Im HAMBURGER ABENDLBLATT berichtet A.Tiedemann darüber. Die Überschrift seines Beitrages lautet:

 

„Vision: Harburger Unternehmer will mit Sandaufspülungen Land gewinnen.

Das neue Helgoland – doppelt so groß“

 

Die Idee ist es, Helgoland wieder in jenen Zustand zu versetzen, wie es vor einer Sturmflut von 1720 einmal aussah, als es nämlich noch nicht zweigeteilt war:

 

 

Zwischen der Haupt- und Düneninsel liegt ein Durchbruch, der an seiner engsten Stelle 750 m breit und knapp 8 m tief ist. Was liegt näher, als diesen Durchbruch mit einer ca. 1,250 km langen Spundwand zu schließen und anschließend wieder zuzuschütten, genauer: mit Sand aufzuspülen.

 

Die Fläche von Deutschlands einziger Hochseeinsel würde sich auf diese Weise fast verdoppeln können und Platz schaffen für einen Sportboothafen, Hotelanlagen und weitere Strände. Aber ist dann noch Platz für die Kegelrobben, die immer wieder von ihrer Fischjagd zurückkehren, um sich am Strand der Düneninsel auszuruhen und Kraft zu schöpfen?

 

Quelle: HAMBURGER ABENDBLATT v. 10.04.08, S.23 – www.abendblatt.de