03.12.2008 Flensburg è Eckernförde (Ostsee) (Revier/Inland)

 

In KANU SPORT berichtet Siegfried Fuß in dem Beitrag:

 

„Von Flensburg nach Eckernförder: eine Ostsee-Kajakfahrt“

 

über eine Tour entlang der Ostseeküste ab Kilometer Null bis Kilometer 92.

 

Gestartet wurde beim Ersten Flensburger Kanu-Klub (EFKK). Zur Orientierung dienten die Generalkarte (1:200.000) und die „Rad Tourenkarte des Carto Travel Verlages“, Blatt Nr. 2) (1:100.000) (GPS-geeignet). Dem Beitrag ist eine Kartenskizze beigefügt, dem die Übernachtungsmöglichkeiten auf Zeltplätzen entnommen werden kann.

 

Dass es sich bei der Tour um eine echte Küstentour mit all den dafür typischen Gewässerbedingungen handelte, die auch noch Kanuten, die schon tausende Kilometer auf der Nord- und Ostsee gepaddelt waren, in „Verlegenheit“ bringen konnte, zeigte der letzte Fahrtentag vor Eckernförde. Es blies mit 5 Bft. aus Ost. Die Brandung war ca. 1 m hoch. Bei der Durchfahrung der Brecher wurde die Aufblasautomatik der Rettungsweste ausgelöst. Erstaunlich, dass das nicht schon früher passierte; denn zumindest im Sommer sollte man diese Aufblasautomatik abschalten, da ist die Wahrscheinlichkeit, einen Kälteschock zu erleiden, eher gering. D.h. nach einer Kenterung bleibt immer noch Zeit, den Auslösemechanismus zum Aufblasen des Schwimmkörpers der Rettungswest mit Hilfe einer CO2-Patrone per Handzug zu betätigen. Übrigens, ich habe schon erlebt, dass es beim Starten ein 20-cm-Brecher schaffte, soweit in die Rettungsweste eines Kanuten vorzudringen, dass sich seine „Auslösetablette“ auflöste und somit die Aufblasautomatik auslöste.

 

Quelle: KANU SPORT, Nr. 12/08, S.24-27 – www.kanu.de